Hinweise der Landwirtschaft 
Helfen Sie mit, Wiesen und Felder von Abfall und Hundekot freizuhalten und dadurch eine hochwertige, regionale Lebensmittelproduktion sicherzustellen

Jeder hat ein Recht auf Erholung in der freien Natur, aber ebenso die Pflicht, Natur und Landschaft pfleglich zu behandeln. Oft kommt es dabei zu Missverständnissen zwischen Hundebesitzern, Spaziergängern und Landwirten. Die Beachtung einfacher Verhaltensregeln kann das entspannte Miteinander auf Feld und Flur erleichtern.

  • Bitte die Hunde anleinen
  • Bitte den Hundekot aufsammeln
  • Bitte auf den Wegen bleiben
  • Bitte keine Wiesenflächen oder sonstige landwirtschaftlichen Flächen niedertrampeln
  • Bitte nehmen Sie auch andere Abfälle wieder mit
  • Bitte ermöglichen Sie den Traktoren ein zügiges Vorbeifahren, damit die Arbeiten auf den Feldern und Wiesen nicht behindert werden

Warum stellt Hundekot auf landwirtschaftlich genutztem Grünland und Äcker für Landwirte ein Problem dar?

Die heimischen Wiesen dienen als Futtergrundlage. Die Verunreinigung des Futters mit Hundekot ist eine große Gefahr für die Gesundheit der Tiere insbesondere für trächtige Rinder. Der Hund ist bisher der einzig bekannte Träger eines einzelligen Parasiten. Sollte der Hund mit dem Parasiten infiziert sein, scheidet er bis zu 3 Wochen lang den Kot mit den Parasiteneiern aus und diese können Monate im Futter überleben. Nehmen schwangere Rinder diesen Parasiten auf, befällt er den Fötus oder die Fruchthülle und es kommt zu Totgeburten oder lebensschwachen Kälbern. Darüber hinaus können durch Verschmutzungen der landwirtschaftlichen Flächen Qualitätsbeeinträchtigungen in unseren regionalen Nahrungsmitteln auftreten. 

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Hinweise der Jagdpächter

Gestern da, heute weg - viele Tierarten wie der Feldhase tragen ihren Lebensraum im Namen.

Viele Wildtiere wie der o.g. Feldhase, Rehe und auch Vögel, z.B. der Fasan oder die Feldlerche, verstecken sich und ihre Jungtiere in den Wiesen oder im Gehölz. Durch stöbernde Hunde und Menschen, welche querfeldein laufen, werden sie gestört.

Unser Appell an alle Hundehalter und Spaziergänger: Bitte helfen Sie mit, Belästigungen und Gefährdungen in Feld, Wald und Wiese zu vermeiden. Bitte bleiben Sie – auch mit Ihrem Hund – auf den Wegen und gehen Sie nicht querfeldein. Insbesondere im Frühjahr und im Frühsommer, wenn fast alle Wildtiere ihren Nachwuchs bekommen, können Sie durch Einhalten dieser einfachen Regel aktiv zum Natur- und Tierschutz beitragen.

Jeder ist herzlich willkommen, bitte gehen Sie hinaus und genießen die Natur, aber haben Sie bitte alle immer im Hinterkopf, dass wir im Zuhause und Kinderzimmer unserer Wildtiere sind und wir uns auch dementsprechend respektvoll verhalten sollten.