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Gedenken der Reichspogrome

Synagogen und jüdische Einrichtungen wurden zerstört, Menschen misshandelt, verhaftet und ermordet. Die Novemberpogrome waren ein weiterer entscheidender Schritt auf dem Weg zur systematischen Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus.

Die Erinnerung an diese Verbrechen bleibt eine gemeinsame Verantwortung. Sie fordert uns dazu auf, Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten und die Würde jedes Menschen zu schützen. Das Gedenken verbindet dabei die Erinnerung an die Opfer mit der Verpflichtung, aus der Geschichte zu lernen.

Die Gemeinde Schöneck lädt auch in diesem Jahr gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Kirche in Büdesheim zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 9. November ein.

Am Montag, den 9. November 2026, um 19.00 Uhr findet die Gedenkveranstaltung vor dem Rathaus in Büdesheim statt. Bürgermeisterin Carina Wacker und der Vorsitzende der Gemeindevertretung Thorsten Weitzel werden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche sowie der Vorsitzenden des Ausländerbeirats der Opfer gedenken.

Für die musikalische Begleitung sorgt der evangelische Posaunenchor Kilianstädten/Oberdorfelden.

Die Gemeinde Schöneck lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an diesem gemeinsamen Gedenken teilzunehmen. Mit unserer Teilnahme erinnern wir an die Menschen, die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Gewalt wurden, und setzen zugleich ein Zeichen für Menschlichkeit, Toleranz und ein friedliches Miteinander.