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Freiwillige Feuerwehr Schöneck

Die Freiwillige Feuerwehr Schöneck betreibt eine eigene Homepage.

Diese ist über www.feuerwehr-schoeneck.de erreichbar. Dort erhalten Sie weitere Informationen über die einzelnen Ortsteil-Feuerwehren wie z.B.: Einsätze, Fahrzeuge, Gerätehäuser, Fördervereine, Funktionensträger und ihr Mitglieder.

Im folgenden Bereich werden nur Presseartikel gezeigt.

Feuerwehr Kilianstädten: Mitgliederwerbung mit Eimer

Schwierig stellt sie sich dar, die Sicherstellung der Tages-Alarmsicherheit der Feuerwehr.

Die ist nicht im mangelnden ehrenamtlichen Engagement der Bürger ursächlich begründet, sondern eher im Status „Wohngemeinde“ der Kommune Schöneck: die Bewohner pendeln tagsüber zu ihren Arbeitsstätten in den Ballungszentren und sind somit nicht in der Lage an Einsätzen teilzunehmen. Eine ungewöhnliche Maßnahme, eben neue Einsatzkräfte zu rekrutieren, aber auch Mitglieder für den Feuerwehrverein zu finden dachten sich Wehrführung und Vereinsvorstand in kooperativer Zusammenarbeit mit dem Leiter des Kilianstädter REWE-Supermarktes, Dietmar Kliehm, aus:
Am besucherintensiven Pfingstsamstag informierte eine „gemischte Gruppe aus Damen und Herren“ der Feuerwehr Kilianstädten unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden Matthias Steul die Besucher des Einkaufszentrums über die Personalsituation der Einsatzabteilung und auch den Zweck des Fördervereins. Als besonderer Blickfang diente das neue große Einsatzfahrzeug, das Staffellöschfahrzeug. Herr Kliehm selbst begrüßte die Delegation und betonte ausdrücklich die Wichtigkeit einer solchen Kampagne. Um besondere Aufmerksamkeit zu erwecken hatten sich die Feuerwehrleute etwas ganz Besonderes einfallen lassen: jeder Besucher, der ihnen ihre Aufmerksamkeit schenkte, bekam einen Eimer mit dem vielsagenden Aufdruck „Feuerlöscheimer“ zum Geschenk, gefüllt mit einem Merkblatt über Verhalten im Brandfall, einem solchen über Rauchmelder und einem Aufnahmeantrag für den Förderverein. Urheber dieser „zündenden“ Idee war die Freiwillige Feuerwehr aus dem niedersächsischen Vallstedt/Alvesse in Zusammenarbeit mit der braunschweigischen Werbeagentur „typografix- design“, die eben einen Riesen-Erfolg mit dieser Aktion verzeichnen konnte. Die Schönecker Feuerwehr hofft, dass dieser Funke überspringt … Mehr Informationen, bei kulinarischen Spezialitäten und einem Rahmenprogramm für Jung und Alt verspricht Matthias Steul beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr am Gerätehaus Kilianstädten am 22. Mai.




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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schöneck

Schönecks Gemeindebrandinspektor Thomas Walter hatte geladen, viele folgten seinem Ruf zur Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung der Feuerwehr Schöneck ins Feuerwehrhaus Kilianstädten.

Auch Besucher trugen sich in die Anwesenheitsliste ein: aus der kommunalen Politik Bürgermeisterin Cornelia Rück, ihr Vertreter André Collas und die Mitglieder der Gemeindevertretung Klaus Ditzel und Konrad Jung und der Kreisbrandinspektor des Main-Kinzig-Kreises, Markus Busanni.
In seinem Jahresbericht Laudatio dankte Walter den 110 Aktiven für ihr herausragendes Engagement im Dienst der Allgemeinheit, die es auf eine Jahres-Stundensumme von nahezu 16.000 Einheiten brachten, sage und schreibe etwa 140 Stunden pro Feuerwehrmann und -frau. 184 Einsätze fanden ihren Eintrag die Einsatztagebücher. Fahrzeuge, Gerät und Einrichtungen zeichneten sich durch dieses beispielhafte, selbstlose Leistungsvermögen durch einen hohen Klarstand und Top-Pflegezustand aus.
In- und externe Aus- und Weiterbildungsmassnahmen in allen Sachbereichen und auf allen Ebenen trugen nicht nur zu einem entscheidenden Anteil hierzu bei, betonte Walter, sondern zeugten auch vom Willen der Feuerwehrleute ihr Können und Wissen stets zu mehren.

Der auf Thomas Walters Initiative erstmalig veranstaltete Fototermin aller Abteilungen der 3 Ortsteile gipfelte in seiner Idee einer Neuschaffung der homepage. Für die Jugendfeuerwehren referierte Gemeindejugendwart Christian Hüttig. Er zeigte sich erfreut über die gesunde Nachwuchslage: derzeit 51 Kinder und Jugendliche bilden die Nachwuchsriege, die Zukunftssicherung des Brandschutzes in der Kommune. Ihre besondere Leistungsfähigkeit bewiesen die Jugendlichen: 14 Leistungsabzeichen „Jugendflamme, Stufe I“ wurden erworben, 8 x wurde die Krönung der Jugendfeuerwehrlaufbahn verliehen: die Leistungsspange. Ein Teilnehmer erwarb -erstmalig in Hessen- im Rahmen deren Vorbereitung das Sportabzeichen. Ein externes Ausbildungsvorhaben in dieser Form wurde erstmalig durchgeführt: praktisches Training mit Feuerlöschern bei der Bundeswehr-Feuerwehr in Pfungstadt. Bürgermeisterin Cornelia Rück würdigte im Ausdruck ihres besonderen Dankes das Engagement „ihrer“ Feuerwehrleute – beileibe keine Selbstverständlichkeit dieser Tage.

Ein gewisses Maß an Sorge bereitete ihr die Tagesalarmsicherheit: dies sei ein großes und wichtiges Thema. Im formellen Teil der Versammlung war es für Thomas Walter eine besondere Ehre acht Jugendliche aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung zu übernehmen, ein Neubewohner Schönecks wurde gerne auch hier eingegliedert. Zwölf Beförderungen sprach der Gemeindebrandinspektor als besondere Form der Anerkennung aus.
Kreisbrandinspektor Markus Busanni blieb der Höhepunkt des Abends vorbehalten: die Auszeichnung verdienter Feuerwehrleute. Mit der Ehrenmedaille des Nassauischen Feuerwehrverbandes in Silber wurden ausgezeichnet: Sascha BREY Rainer CASPER Michael LEHR Oliver JAKUBEK Damian GALLANT Mit der Ehrenmedaille des Nassauischen Feuerwehrverbandes in Gold wurde ausgezeichnet: Günther DITZEL Mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber wurde ausgezeichnet: Andreas VIEHWEGER

Mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold, Sonderstufe wurde ausgezeichnet: Jürgen HOF Jürgen Hof erhielt diese Auszeichnung für sage und schreibe 50 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr. Gemeindebrandinspektor, Bürgermeisterin und Kreisbrandinspektor drückten besonderen Dank und Anerkennung für dieses seltene und bewundernswerte Engagement für den Nächsten aus. Jürgen denkt noch lange nicht ans Aufhören…




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U-Boot, Jumbo-Jet und Känguru

Alle (zwei) Jahre wieder steht sie auf dem Ausbildungsplan der Jugendfeuerwehr Schöneck: die mehrtägige Exkursion im Rahmen der Allgemeinen Jugendarbeit: Aus- und Weiterbildung, Spaßfaktor inbegriffen.

Das Technikmuseum im rheinland-pfälzischen Speyer hatten sich Gemeindejugendwart Christian Hüttig und sein Betreuerteam als Ziel auserkoren. Über 50 Teilnehmer stark war die Reisegruppe, die per Reisebus in die Jugendherberge direkt am Rhein aufbrach, die sich als überaus angenehmes Quartier erwies, weit entfernt vom alten Klischeemief, die dieser Art Unterkunft leider häufig noch immer anhaftet. Leider ließ der Wettergott kein breit gefächertes Programm zu, so dass als lediglich der Besuch des Museums verblieb, was sich aber keineswegs als nachteilig herausstellte.

Schon die Eingangspforte versetzte die jungen Brandschützer in Erstaunen, war sie doch eingerahmt von „echten“ Flugzeugen auf Stelzen. Erstes bevorzugtes Ziel war - wen wundert´s - die riesige Ausstellungshalle mit den Einsatz-fahrzeugen der Feuerwehr aus allen Generationen. Erstaunte und fragende Blicke: wie konnte man mit solchen Vehikeln Feuer löschen? Vorbei an Dampfloks und Rennwagen führte der Weg ins Freigelände, eines größten seiner Art in Europa. Einen Jumbo-Jet gesehen hat wohl jeder schon mal, aber dass man so einen Riesenvogel besteigen und ihn vom Bauch bis zum Flügel detailgenau anschauen darf, war dann doch ganz neu – auch dass die Notrutsche eine ganz andere Bedeutung bekommt, wenn sie rein zum Spaß als Röhrenrutsche genutzt werden kann.
Wie sieht ein Seenotrettungskreuzer oder ein Unterseeboot von innen aus? Kein Problem, einfach reinklettern und anschauen. Eine Frage blieb doch unbeantwortet: wie schafft es der Koch, auch Smutje genannt, in so einer kleinen Kochnische Essen für so viele hungrige Seeleute zu kochen? Ein weltweit einzigartiges Exponat faszinierte sogar die Erwachsenen: die Raumfähre „Buran“, das russische Gegenstück zum Space-Shuttle, hat seine endgültige Parkposition im eigens errichteten Hangar gefunden.

Auch Betreuer Hans-Peter „HP“ Loeb fand seine alte Liebe wieder: das Transportflugzeug „Transall“, auf dem er unzählige Stunden zugebracht hat. Vorbei an Düsenjägern, Hubschraubern und Co ging es wieder zurück zur Herberge. Da so viel Bildung bekanntlich einen Bärenhunger macht, blieb Chris Hüttig nichts anderes übrig, als auf dem Grill der Jugendherberge über 50 hungrige Feuerwehr-Mäuler zu stopfen. Boxenstopp auf dem Rückweg nach Hause im Darmstädter Zoo „Vivarium“: welch ein Szenenwechsel: von großdimensionierter Technik zur beschaulichen Erlebniswelt Tierpark. Aber auch Känguru, Eidechse und Co konnten beindrucken! Beide Welten stellten einen besonders schönen und eindrucksvollen Erlebnismix dar.




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Löschzwerge besuchen Riesenwache

Riesenaufregung bei den Kids der Minifeuerwehr Kilianstädten. „Wir fahren nach Hanau zur großen Feuerwache“, verkündete Leiterin Melanie Haas. Die Spannung steigerte sich auf dem Weg dorthin ins Unermessliche und entlud sich in lautstarkem Erstaunen, als die Kinder feststellten, dass die dortige Feuerwehr ja noch viel größer als die eigene ist.

Herr Ladwig, Angehöriger der Dienststelle, empfing die wissensdurstige Kinderschar und erwies sich als besonders netter Reiseleiter. In alle Räumlichkeiten durfte man einen Blick werfen, sogar einen Sportraum gab es und auch die berühmte Rutschstange, an der die Feuerwehrleute ganz schnell zu ihren Fahrzeugen gelangen, fehlte natürlich nicht, eben so wenig wie ein Klassenraum, der dem in der eigenen Schule ziemlich ähnlich sah. Zwei riesige Hallen, voll mit den unterschiedlichsten Einsatzfahrzeugen und sogar einem Boot sorgten für staunende Kinderaugen. Für das absolute Highlight sorgte Herr Ladwig, als er die Nachwuchsbrandschützer zu einer Fahrt über Stock und Stein einlud; war es Zufall, dass das plötzlich das Martinshorn kurz anging …? Viel zu schnell ging ein ganz besonders erlebnisreicher Tag zu Ende.

Danke, Herr Ladwig, das hast Du ganz toll gemacht.




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Radtour von und mit Ihrer Freiwilligen Feuerwehr

Am Donnerstag den 5. Mai ist Vatertag und die Feuerwehr Büdesheim richtet ihre traditionelle Radtour rund um das Büdesheimer Schloss aus. Die sorgfältig ausgearbeitete Tour startet zwischen 9 und 11 Uhr morgens am Büdesheimer Rathaus und endet am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Büdesheim (Am Naßling 2).

Damit auch jeder das Gerätehaus erreicht, befinden sich entlang der Strecke mehrere Kontrollpunkte. Hier können Sie sich mit Getränken versorgen und nach dem richtigen Weg fragen. Die Radler, die alle Kontrollpunkte der Tour erreicht haben, werden am Gerätehaus mit einer Bratwurst belohnt. Dort findet die auch die große Vatertagsfeier der Feuerwehr statt, zu der natürlich nicht nur die Radfahrer herzlich eingeladen sind. Neben reichlich Getränken und deftigem Mittagessen wird am Gerätehaus auch Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten. Für die Unterhaltung der Kinder steht eine Hüpfburg bereit.

Die Feuerwehr Büdesheim freut sich schon jetzt auf ihren Besuch. Natürlich besteht bei dieser Gelegenheit auch die Möglichkeit sich über die Freiwillige Feuerwehr Büdesheim und ihre ehrenamtliche Arbeit zu informieren. Die Freiwillige Feuerwehr Büdesheim sowie die Mini- und die Jugendfeuerwehr suchen ständig neue aktive und passive Mitglieder. Informationen zu den einzelnen Gruppen und zur Vatertagsfeier gibt es auch im Internet. www.feuerwehr-schoeneck.de

Osterfeuer im Osternest

Die Osterzeit – für Kinder heißt das: Suchen nach wohlversteckten, bunten und leckeren Überraschungen, die der Osterhase in vorbereiteten Nestchen versteckt hat, mit Mama und Papa besucht man das Osterfeuer, welches den rauen Winter vertreiben und den Frühling begrüßen soll.

Genau diese, an sich schönen Bräuche, bereiten Eltern und Erziehern doch ein gewisses Maß an Sorgen: viele der schmucken Artikel und Spielsachen bestehen aus hoch brennbaren Materialen, ein Streichhölzchen im Kinderzimmer kann aus dem vermeintlichen Osterflämmchen eine Katastrophe werden lassen. Wer ist besser geeignet, kindgerechte Aufklärung zu betreiben, als die Abteilung „Brandschutzerziehung“ der Feuerwehren. Rechtzeitig bevor der Osterhase kam, begrüßte Melanie „Melli“ Haas von eben jenem Team der Kilianstädter Feuerwehr die Kinder und Erzieher der Kita „Goldregen“ zu einer Unterrichtseinheit. Melli demonstrierte eindrucksvoll, wie schnell künstliches Ostergras, Spielsachen und Dekorationsartikel in Flammen aufgehen können. Feuer und Flamme wirken auf Kinder faszinierend; was liegt näher als selbst mal ausprobieren, wie „so etwas geht“.
Wenn schon, denn schon: unter fachkundiger Anleitung lernten die jungen Herrschaften, wie man ein Streichhölzchen entzündet und es wieder löscht. Und was tun, wenn das Flämmchen doch außer Kontrolle gerät und kein „Großer“ in der Nähe ist, den man rufen kann?

Da hilft nur eins: Notruf 112! Die Kinder lernten schnell, wie man diesen absetzt und so schnell Hilfe erhalten kann Nach so viel Lernen durfte natürlich der Spaßfaktor nicht fehlen: ein Rundgang durch das Gerätehaus ist schon eine interessante Sache, besonders wenn man auch noch auf die riesigen Feuerwehrautos steigen darf. Eine Frage blieb doch offen: wie kommt der Osterhase in so ein Feuerwehrauto? Lag doch auf einem Sitz ein rotes Ei, dem ein Blaulicht aufgemalt war …




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Der Sicherheitsbeauftragte informiert zum 01. April 2016

Neufassung von Kapitel 1.4 der Unfallverhütungsvorschrift GUV-V D 29 (UVV Fahrzeuge)

Bisheriger Wortlaut:

Ladungssicherheit bei Einsatzfahrzeugen

"Die Ladung ist so zu verstauen und bei Bedarf zu sichern, dass bei üblichen Verkehrsbedingungen eine Gefährdung von Personen ausgeschlossen ist."

Hinzugefügt wurde folgende Regelung:

Im Sinne dieser Vorschrift sind alle Personen, die in einem Einsatzfahrzeug der Feurwehr transportiert werden, besonders zu sichern:
+ das Anlegen des Sicherheitsgurtes ist obligatorisch
+ jede Person trägt einen Schutzhelm, der vor dem Besteigen des Fahrzeuges anzulegen ist und erst nach Verlassen des Fahreuges
   wieder abgelegt werden darf.

+ der Helm muss den Sicherheitsstandards der Einsatzabteilungen, mindestens jedoch jenen der Jugendfeuerwehren entsprechen.
+ zu befördernde Personen, die bei Antritt der Fahrt nicht über die Ladungssicherung "Helm" verfügen, sind vom Fahreugverantwortlichen
  hiermit auszustatten oder vom Transport aususchließen. Der korrekte Sitz des Helms ist vom Fahrzeugführer stündlich, spätestens
  jedoch nach je 100 km Fahrstecke in Augenschein zu nehmen

+ die zu befördernden Personen sind analog zu dem "Lastverteilungsplan" gleichmäßig im Fahrzeug u verteilen um eine unzulässige
   Schwerpunktlage auszuschliessen

Diese Regelung tritt am 01.04.2016 in Kraft.

Die GUV-V D 29, sowie die Informationsbroschüre der UKH "Ladungssicherheit bei Einsatzfahrzeugen sind bis zur Neuauflage mit eingearbeiteter Änderung handschriftlich mittels eines Einlageblattes zu ergänzen.

Schöneck, den 01.04.2016




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Gefahrenschwerpunkt beseitigt

Einen besonders hohes Gefahrenpotential stellte sie dar:

die Alarmausfahrt des Feuerwehrhauses in Schöneck-Kilianstädten: die kurze, rampenähnliche Einmündung auf die hoch frequentierte Ortszufahrt, zusätzlich erschwert die Böschung mit ihrem Bewuchs die Blickaufnahme auf den zukommenden Straßenverkehr, bzw. macht die schweren Einsatzfahrzeuge trotz auffälliger Lackierung und Sondersignal schwer wahrnehmbar.
Einige Beinahe-Unfälle veranlassten Gemeindebrandinspektor Thomas Walter, den Wehrführer Kilianstädtens, Günther Ditzel und die zuständigen Gemeindegremien zu einer Krisensitzung.
Das Ergebnis: eine Blinkampel am neuralgischen Punkt soll bei Alarmierung den nahenden Verkehr warnen und zusammen mit der Schranke, die sich in diesem Falle automatisch öffnet, in Betrieb gesetzt werden.
Bedauerlicherweise ließ sich eine solche Baumaßnahme durch Vergabe an eine Fremdfirma aufgrund der schwierigen Haushaltslage der Kommune  nicht darstellen, da zusätzlich noch eine Schrankenanlage an der Hauptzufahrt zur Anlage eingebaut und installiert werden musste.
Einzige Alternative: Eigenleistung durch die Angehörigen der Einsatzabteilung unter Verfügungstellung schweren Arbeitsgerätes durch den gemeindeeigenen Bauhof.
Der Appell an die Feuerwehrleute fiel auf fruchtbaren Boden: An mehreren Wochenendtagen trafen sich die Freiwilligen am Feuerwehrhaus: die Pflastersteine wurden entfernt, die Elemente für Schrankenanlage und Ständer für die Blinklampe einbetoniert , Gräben für die Strom- und Steuerkabel ausgehoben, schließlich die Anlage wieder in ihren Urzustand versetzt und last but not least die neu errichteten Elemente in Betrieb genommen.
Während der kurz darauf stattfindenden Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins äußerten sich T. Walter und Schönecks Bürgermeisterin Cornelia Rück überaus positiv über die erbrachte Arbeitsleistung. Sie sei gerade in der heutigen Zeit beispielgebend für Korpsgeist und Willen zur Pflichterfüllung in einer Institution wie der Freiwilligen Feuerwehr und eine Re-Investition sowohl in das Gemeinschaftswohl und -leben als auch in den Finanzsäckel der Gemeinde.
Besonders hervorzuheben sei das Engagement von Reinhard Pfeuffer, einem Kilianstädter Unternehmer. Nicht nur, dass Reinhard jedmöglichen Einsatz mitfährt und auch jetzt wieder seine Fachkenntnis praktisch mit hohem Zeitaufwand zur Verfügung stellte – nie käme es ihm in den Sinn, dies der Gemeinde in Rechnung zu stellen. Eine ganz besondere Form der Spende an das Allgemeinwohl

Schöneck, den 16.02.2016




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Näher kennen – besser helfen

Hand in Hand im Einsatzfall: die Feuerwehren und das Technische Hilfswerk (THW) sind die Einsatzkräfte der ersten Stunde in einem Katastrophenfall.

Ein gegenseitiges Kennenlernen und Wissen um die Fähigkeiten des Partners sind unabdingbare Voraussetzungen einer effektiven Auftragserfüllung.
Aus diesem Grund besuchten die Mitglieder des Katastrophenschutzzuges Schöneck/Niederdorfelden im Rahmen eines Informationsbesuches den benachbarten THW-Ortsverband in Erlensee.
THW-Zugführer Torsten Janke informierte die Gäste in einem Briefing über Auftrag, Struktur und Gliederung dieser weltweit einzigartigen Katastrophenschutzorganisation des Bundes, welche unmittelbar dem Innenministerium unterstellt ist. 99% der rund 80.000 Helfer sind ehrenamtlich tätig.
Von zahlreichen Einsätzen in In- und Ausland berichtete Janke. Einziger, aber doch durch nicht zu ersetzender Lohn dabei sei der Dank der betroffenen Bevölkerung. An einen kleinen Jungen erinnert er sich besonders, der ihn mit seinen großen Augen anblickte: „Danke, jetzt kann ich wieder gut schlafen.“ …
Im praktischen Teil präsentierten die THW-Spezialisten den Fuhrpark der beiden Fachgruppen, der sich doch von dem der Brandschützer wesentlich unterscheidet:
Die Fachgruppe „Elektroversorgung“ bildet das mobile Elektrizitätswerk und kommt dort zur Anwendung, wo temporär ein hoher Energiebedarf zu decken ist. Generatoren mit einer Leistung von 25, 50 und 200 kVA stehen zur Verfügung.
Bei Überflutungen und Überschwemmungen größeren Ausmaßes wird die Fachgruppe „Wasserschaden/Pumpen“ eingesetzt. Die Stars des Pumpenparks erbringen eine Förderleistung von zusammen 63.000 Liter/Minute was selbst einsatzerfahrene Feuerwehrleute in Staunen versetzte.
Als Dank überreichten die Feuerwehrleute einen gut gefüllten Naturalienkorb.

Schöneck, den 18.02.2016




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Jahreshauptversammlung Jugendfeuerwehr Kilianstädten

Über einen gut gefüllten Versammlungsraum freute sich der Jugendwart der Kilianstädter Jugendfeuerwehr, Florian Leichner: nicht nur fast alle Jugendlichen und Betreuer seiner Gruppierung waren seiner Einladung gefolgt, sondern auch –sehr zu seiner Freude- interessierte Eltern.

Im obligatorischen Jahresrückblick informierte er über Ausbildung und Aktivitäten. Neben dem Kernelement „feuerwehrtechnische Ausbildung“ fanden eine Vielzahl Sonderaktivitäten statt – ein Auszug sei hier genannt: Besuch der Bundeswehrfeuerwehr Pfungstadt mit praktischer Ausbildung an Feuerlöschern, Visite bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt und der Feuerwehr des US-Fliegerhorstes Wiesbaden, aber auch: Adlerwarte Niederwald und Halloween auf Burg Frankenstein.
Die internen Highlights stellten sicherlich der Berufsfeuerwehrtag statt, bei dem die Jugendlichen in angepassten Szenarios realitätsnahe Einsätze abarbeiteten und die Prüfung zur Leistungsspange, der Krönung jeder Jugendfeuerwehr-Laufbahn.
Seinen besonderen Dank richtete er an seinen Mitarbeiterstab, an die Wehrführung und die Unterstützer aus dem Umfeld.
Die personelle Situation stellte Leichner als überaus erfreulich dar: 25 Jungen und Mädchen sind derzeit aktiv, 7 Jugendliche befinden sich in Übergangsstadien zur Einsatzabteilung.
Die Gastredner, Günther Ditzel, Wehrführer Kilianstädtens und Matthias Steul, Vorsitzender des Fördervereins drückten Jugendlichen und Betreuern ihren Dank aus, sei doch die Jugendfeuerwehr Garant der Zukunft.
Sicherlich den Höhepunkt des Abends stellte die Neuwahl des Jugendausschusses dar; einzigartig im Vergleich zu anderen Jugendgruppierungen ist diese Form der demokratischen Mitbestimmung. Nachdem Ausschussmitglied Philipp Raith seinerseits den Jahresbericht den Anwesenden präsentiert hatte, stellte sich eine Vielzahl von amtswilligen Kandidaten zur Wahl:
Die geheime Abstimmung ergab folgendes Endergebnis:
+ Jugendgruppenleiter:                            Philipp Raith
+ Stellvertretender Jugendgruppenleiter: Maximilian Reim
+ Schriftführerin:                                    Samira Al Kindy
+ Kassenwart:                                       Malik Al Kindy

Der folgende Ausblick auf die kommende Saison fand traditionsgemäß bei „Weck und Worscht“ statt.

Schöneck, den 04.02.2016



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Stammgäste bei der Feuerwehr

Sie gehören schon fast zum Stammpersonal der Feuerwehr in Schöneck – Kilianstädten, die Kinder und Erzieher der „Waldgruppe Schöneck“ eine Untergliederung der KiTa Löwenzahn aus Büdesheim.
Mit einem Begrüßungsfrühstück hieß  Melanie „Melli“ Haas vom Team Brandschutzerziehung wieder eine lernbegierige Gruppe willkommen.
Zu wichtig ist den Verantwortlichen zu wissen, dass die Kinder bewusst den Umgang mit dem für sie faszinierenden Medium „Feuer“ lernen – vor allem welches enorme Gefahrenpotential sich auch in dem kleinsten Flämmchen verbirgt, was selbst im scheinbar so sicheren Kinderzimmer alles brennbar ist.
Auf die Altersgruppe zugeschnitten, aber doch real verwertbar, brachte Melli den Kindern bei, wie im Bedarfsfalle ein Notruf „112“ abzusetzen ist.
Traditionsgemäß den Abschluss des Ausbildungsblocks bildete die Exkursion durch das Feuerwehrhaus mit seinen riesigen Fahrzeugen, die von innen und außen ausgiebig bestaunt wurden.

Schöneck, den 30.01.2016




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Großzügiger Fan der Kilianstädter Jugendfeuerwehr

Ein besonderes Anliegen sei es ihm, so der 85-jährige Kilianstädter Bürger Kurt Lotz, etwas Gutes für den Nachwuchs der Feuerwehr zu tun, sei sie doch der Garant für die Zukunft des Brandschutzes. Er finde das Engagement der jungen Leute ganz toll.
Die mittwochs stattfindende Ausbildung wollte er für einen Besuch der jungen Brandschützer nutzen und wunderte sich, dass ihn Jugendwart Florian Leichner statt ins Feuerwehrhaus in die Sporthalle einlud: auch Sport gehört zum breitgefächerten Spektrum auf dem Dienstplan der Jugendfeuerwehr.
Sehr zur Überraschung und Freude von „Flo“ Leichner zückte Herr Lotz einen prall gefüllten Umschlag aus seiner Manteltasche und reichte ihn diesem mit den Worten: „Kauft Euch was Schönes“.
In der Gesprächsrunde mit den Anwesenden stellte sich heraus, dass die Familie von Herrn Lotz und Betreuer Hans-Peter Loeb ursprünglich aus der gleichen Region stammen: dem Nassauer Land. Den Leuten dieses Landstriches sagt man ja –fälschlicherweise- eigentlich schon sprichwörtlich ein gewisses Maß an Eigennutz nach – man nassauert. Herr Lotz widerlegte dieses Gerücht eindrucksvoll.

Schöneck, den 12.02.2016




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Advent, Advent, das Wohnzimmer brennt

Weihnachten ist zwar schon vorbei, doch das letzte Treffen der Büdesheimer Minifeuerwehr hatte noch ein sehr weihnachtliches Thema. Wer jetzt an Geschenke und Plätzchen denkt, liegt falsch, denn die Kinder lernten die Gefahren eines brennenden Weihnachtsbaums kennen.

Dass echte Kerzen an einem Weihnachtsbaum oder auf einem Adventskranz gefährlich sind, weiß heute jedes Kind. Trotzdem halten viele Familien an der Tradition von echten Kerzen fest. Deshalb lernte die Büdesheimer Minifeuerwehr, die Feuersalamander, nun das richtige Verhalten im Falle eines brennenden Tannenbaums.
Dazu trafen sich die Minis auf dem Hof des Büdesheimer Gerätehauses mit Steffen Sala und Olaf Hofmann. Die Beiden sind Mitglieder der Büdesheimer Einsatzabteilung und Betreuer der Jugendfeuerwehr. Sie erklärten den Minis zunächst, dass sie sich im Falle eines brennenden Weihnachtsbaumes sofort in Sicherheit begeben und die Feuerwehr über den Notruf 112 verständigen sollen. Da dies die Büdesheimer Nachwuchsbrandschützer schon verinnerlicht hatten, konnte nun auch angesprochen werden, dass ein gefüllter Löscheimer immer griffbereit stehen sollte falls echte Kerzen verwendet werden. Damit könnte man dann, zumindest bei einem Entstehungsbrand, einen eigenen Löschversuch unternehmen. Wie schwierig und gefährlich aber ein solches Unternehmen bei einem brennenden Baum ist, sollten die Minis bald selbst erfahren. Dazu hatten Sala und Hofmann einige Weihnachtsbäume sowie einen Löscheimer mitgebracht.
Bevor man allerdings die Bäume in Flammen aufgehen ließ war zunächst Theorie angesagt: Was ist Feuer? Was sind die Voraussetzungen für ein Feuer und wie kann man einen Brand löschen?
Die Kinder lernten, dass Feuer eine schnelle chemische Reaktion eines Stoffes mit Sauerstoff, eine sogenannte Oxidation, ist. Die Voraussetzungen für ein Feuer sind dementsprechend ein brennbarer Stoff, Sauerstoff und eine Aktivierungsenergie. Diese drei Bestandteile müssen im richtigen Mischungsverhältnis vorliegen, damit es zu einer Reaktion kommen kann. Deshalb stellt man sich die drei Komponenten bei der Feuerwehr häufig in Form eines gleichseitigen Dreiecks, dem sogenannten Verbrennungsdreieck, vor. Jede Seite des Dreiecks repräsentiert eine der drei Komponenten, die gleichlangen Seiten repräsentieren das richtige Mischungsverhältnis. Will man nun ein Feuer löschen bzw. verhindern, reicht es aus, eine der drei Bestandteile komplett zu entfernen oder zumindest soweit zu reduzieren, dass das Mischungsverhältnis nicht mehr stimmt. Dementsprechend gibt es drei grundlegende Löschmethoden: Kühlen, Ersticken und Verdünnen.
Nach der trockenen Theorie war dann schließlich Praxis angesagt: Die ausgedienten Bäume wurden entzündet und die Älteren der Minis durften versuchen, sie mit einem Wassereimer zu löschen, also den Brand abzukühlen. Dabei sollten sie darauf achten, das Wasser nur „portionsweise“ auf den Brand zu schütten. Außerdem sollten sie versuchen, noch eine Restmenge Wasser im Eimer zu behalten, falls der gelöschte Baum noch einmal aufflammen sollte.
Der Nachwuchs ging mutig und geschickt vor und konnte die brennenden Bäume löschen. Trotzdem wurde ihnen schnell klar, dass ein vollständig brennender Baum in einem Wohnzimmer verheerend ist. Das Feuer würde sich sehr schnell ausbreiten, sodass mit dem Löscheimer wahrscheinlich nichts mehr zu retten wäre. Deshalb verzichtet man am besten auf echtes Feuer in der Weihnachtszeit und ruft wenn es trotzdem brennt so schnell wie möglich professionelle Hilfe ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

In jedem Fall war diese Übung ein tolles und sehr lehrreiches Erlebnis für die Feuersalamander.

Denn für viele unter ihnen war es die erste richtige Feuerwehrübung. Und wie es bei der Feuerwehr üblich ist, wird nach einer Übung zusammen aufgeräumt. Deshalb halfen alle Kinder, die Tannennadeln vom Hof zu kehren.
Informationen zur Feuerwehr im Allgemeinen und der Minifeuerwehr im Besondern gibt es im Internet unter www.feuerwehr-schoeneck.de. Alle Abteilungen der Feuerwehr Büdesheim suchen ständig weitere aktive und passive Mitglieder. Jeder ist eingeladen vorbei zu kommen um sich über die Arbeit der Feuerwehr zu informieren.

Schöneck, den 30.01.2016



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O Tannenbaum, wie brennen Deine Blätter

Lange hat er das Wohnzimmer mit seinem Kerzenglanz erleuchtet, nun hat er ausgedient, der Weihnachtsbaum. Bei den Minis der Feuerwehr Schöneck-Kilianstädten trifft dies nicht zu: dient der ausgedörrte Stamm mit seinen braunen Nadeln doch wunderbar als Anschauungsobjekt für die erste praktische Ausbildung des Jahres: Betreuerin Melli Haas, Matthias Steul, Mitglied der Einsatzabteilung und Hendrik Müller von der Jugendfeuerwehr entzünden den Baum auf einem abgelegenen Geländeteil des Feuerwehrareals.
In Sekundenbruchteilen lodern die Flammen meterhoch, zum Entsetzten und Erstaunen der in gebührendem Abstand zuschauenden Nachwuchsbrandschützer.

Nicht viele Worte braucht Melli, um den Kindern zu erklären, wie gefährlich der leichtsinnige Umgang mit Zündhölzchen in der Wohnung ist.

Schöneck, den 28.01.2016




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ADVENT, ADVENT, DER CHRISTBAUM BRENNT

Rechtzeitig vor Beginn der Advent- und Weihnachtszeit hatten sie sich zur Brandschutzerziehung bei der Feuerwehr Schöneck-Kilianstädten angemeldet: 19 Kinder der Kindertagesstätte „Waldwiese“ nebst ihren Betreuern.

Gerade diese Zeit mit ihren uralten Bräuchen bietet ein enormes Gefahrenpotential: Kerzenschein auf Adventsgestecken und –kränzen und dem Weihnachtsbaum sorgen nicht nur für eine stimmungsvolle Atmosphäre, sondern führen seit Generationen zu schweren Wohnungsbränden mit schlimmen Personenschäden.
Melanie Haas und ihr Gatte Christian vom Team Brandschutzerziehung der Feuerwehr hatten sich konkret jenes Thema zum Schwerpunkt gewählt, da gerade Kinder dieser Altersklasse vom Feuerschein fasziniert sind und gerne ausprobieren, wie das Flämmchen denn entsteht – die Folgen können sie naturgemäß noch nicht absehen.
Eindrucksvoll demonstrierte „Melli“ den Unterschied zwischen brennbaren und nichtbrennbaren Stoffen: bei einem Stück Metall passiert gar nichts, wenn man ein Feuerzeug dranhält, während Papier oder Tannennadeln –beide ja wesentliche Bestandteile von Weihnachtschmuck und Geschenken- sofort lichterloh brennen. Auch ein Spielmobilmännchen, welches sicherlich oft auf dem Wunschzettel steht ist leicht entflammbar.

Wenn´s denn schon, ein „echtes“ Kerzchen  sein muss, dann muss es auch möglichst gefahrlos entzündet werden. Jedes Kind durfte unter der sachkundigen Anleitung der erfahrenen Feuerwehrfrau ein Zündhölzchen anreiben und auch nach Gebrauch wieder ablöschen.
Was tun, wenn der Unglücksfall bei aller Vorsicht doch eingetreten ist, und das kleine, ach so schöne Feuerchen außer Kontrolle geraten ist? Die Kinder lernten an einer Telefon-Simulationsanlage den Notruf 112 zur Leitstelle korrekt abzusetzen, so dass die Feuerwehr und die anderen Hilfskräfte schnell zur Stelle sind.
Wie denn ein Feuerwehrmann ausgerüstet ist, wenn er denn zum Einsatz muss zeigte Christian, als er sich in der schweren Feuerschutzkleidung mit Atemschutzausrüstung präsentierte. Derart beeindruckt versprachen die Kinder, keinen Unfug mit Feuer zu machen.
Zum krönenden Abschluss schauten sich die Kinder die großen Einsatzfahrzeuge in der Halle an und durften sogar darin Platz nehmen.

Fazit: ein lehrreicher und zugleich spannender Vormittag bei der Feuerwehr




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Wer geht schon gern zum Zahnarzt ?

... die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr aus Schöneck – Kilianstädten tun dies mit Begeisterung.

Statt Bohrer und Zange hatte der ortsansässige Zahnarzt Gerhard Reif eine angenehme Überraschung parat: schmucke neue T-Shirts für die jungen Brandschützer hatte er in seinem Gepäck: auf der Brust prangt der lachende Feuerlöscher, das Logo der Jugendfeuerwehr, während auf der Rückenpartie ein stilisierter Zahn auf den edlen Spender hinweist.

Sichtlich bewegt nahm Jugendwart Florian Leichner die vorweihnachtliche Überraschung entgegen.
„Die Förderung der Jugendfeuerwehr ist mir ein besonderes Anliegen“, so Gerhard Reif, „ist dies doch eine Investition in unsere Zukunft.“



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Feuerwehr Schöneck-Kilianstädten: Jahresabschlussübung 2015

Sonntagmorgen. Kilianstädter Gemarkung: Ein dumpfer Knall ertönt aus einer  Feldscheune, dichter Qualm dringt aus dem Gebäude. Hundebesitzer Peter S. befindet sich mit seiner Hündin zufällig in der Nähe. Erschreckt sucht das Tier das Weite. Gegenwärtig ruft Peter von seinem Mobiltelefon den Notruf „112“ und schildert dem Disponenten die missliche Lage.

Zehn Minuten später: die Fahrzeuge der Kilianstädter Feuerwehr treffen ein, Einsatzleiter Markus Mühlebach erkundet die Lage und gibt den Trupps die notwendigen Befehle. Unter Atemschutz dringen die Angriffstrupps in das stockdunkle und verrauchte Gebäude ein; nur Wärmebildkameras ermöglichen eine Sicht: drei „verletzte“ Personen werden gefunden und zur weiteren Behandlung ins Freie gebracht. Nach kurzer Zeit ist die Wasserversorgung aus dem Tanklöschfahrzeug „StLF“
zum Brandherd gelegt. Das zweite Fahrzeug „HLF“ hilft mit weiteren Einsatzkräften und liefert weiteres Löschwasser zum Brandherd. Per Innen- und Außenangriff kann das Feuer nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden, Peter S. ist glücklich, als sein Hundchen wieder zu ihm zurückkehrt.

Happy End eines Desasters? Zum Glück nicht! Spaziergänger Peter S. entpuppte sich als Peter Stein, Angehöriger der Kilianstädter Brandschützer, der zusammen mit dem Stellvertretenden Wehrführer Oliver Jakubek dieses anspruchsvolle und fordernde Szenario als  Grundlage für die Jahresabschlussübung erdacht hatte, die „Verletzten“ wurden durch lebensgroße Übungspuppen dargestellt, der ungiftige Rauch entströmte speziellen Generatoren.
Beim abschließenden Outbriefing zeigte sich das Leitungsteam, zu dem sich auch Schönecks Gemeindebrandinspektor Thomas Walter gesellt hatte, durchweg zufrieden mit dem Ausbildungsstand der Crews, zu denen ein hoher Anteil junge Feuerwehrleute gehörte, die erst jüngst aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen wurden.

Wie schnell aus Übung Wirklichkeit werden kann, zeigte die Realität. Kaum waren die Fahrzeuge wieder einsatzklar gemacht worden und die Mannschaft hatte sich im Feuerwehrhaus mit den Familien zum traditionellen Mittagessen eingefunden, als die Alarmglocke ertönte: Kellerbrand! Alarm dieses Mal für alle Schönecker Ortsteilwehren und Teilen der Hanauer hauptamtlichen Kräfte.
„Train as you Fight“ – wie schnell wird ein Motto Wirklichkeit …


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Elisabethkirche und Spiegellust-Turm

Bauwerke mit moralischen Gegensätzen? Keineswegs: stellen sie doch zwei touristische Highlights der oberhessischen Lahnmetropole und Universitätsstadt Marburg dar.
Eben diese Schmuckschatulle mittelalterlicher Baukunst hatte sich die Feuerwehr aus Schöneck-Kilianstädten als Ziel des traditionell im Herbst stattfindenden Ausflugs auserkoren. Mit gewohnten Perfektionismus hatten die Mitglieder der Einsatzabteilung Reinhard Pfeuffer und Peter Stein die Exkursion vorerkundet.

Zwei Reiseleiter empfingen die 28 Gäste am Grabmal der heiligen Elisabeth von Thüringen, zu deren Ehren der Deutsche Orden ein Kleinod spätgothischer Baukunst, eben die Elisabethkirche, errichten ließ – seit dem Spätmittelalter bis zum heutigen Tage ein bedeutender Wallfahrtsort, so auch für die Killianstädter Brandschützer.
Der geführte Rundgang führte durch die an mittelalterlichen Baudenkmälern so reiche Altstadt, die sich vom Ufer der Lahn bis hoch hinauf zum Landgrafenschloss erstreckt und allgemein als „Oberstadt“ bekannt ist. Natürlich fragten sich die Feuerwehrleute wie man damals den Brandschutz sicherstellte – bei so viel verbautem Holz und der Lahn als Wasserspender tief unten im Tal. Eine seinerzeit einzigartige Holzwasserleitung lieferte das kostbare Nass in eine Zisterne – Marburg blieb von Großbränden verschont.
Die Besucher nutzten die damals schon dreigeteilten, kopfstein-gepflasterten Verkehrswege, die seinerzeit für Pferdefuhrwerke, Fußgänger und etwas unappetitliche Oberflächenabwasserkanäle benutzt wurden… 
Aus dieser Zeit stammt auch das Sprichwort „Alles in Butter“: die in Marburg hergestellten Keramikartikel wurden in Butterfässer gepackt damit sie den Transport auf den ungefederten Karren und dem holprigen Untergrund überstanden.
Stefan und Dierk mussten feststellen, dass die Pferde an der Tränke zwar über Sättel und Steigbügel verfügten und lebensecht aussahen, aber doch nur aus Metall waren…

Neueren Datums ist der deutschlandweit einzige Aufzug zwischen Ober- und Unterstadt, der zudem noch einen wundervollen Ausblick über das Lahntal bietet.
Abschluss der Exkursion bildete der Besuch des Kaiser-Wilhelm-Turms auf den Lahnbergen gegenüber der Oberstadt, allgemein als Spiegellustturm bekannt: spektakulär der Blick über Stadt, Umland und Fluss-Landschaft. Studentin Monika Loeb weigerte sich jedoch, den Turm zu besteigen. Es existiert der (Aber-?)Glaube unter den Studenten, dass derjenige der vor Zwischenprüfungen das Bauwerk erklimmt, die Prüfungen nie bestehen wird.
Bildung macht hungrig. Abschluss bei (neuzeitlichem) Speis und Trank fand die Reisegruppe im  gemütlich-zünftigen Gasthaus „Storchennest“ in Lindheim.



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Kleine Feuerwehrleute ganz groß

Den kleinen Drachen Grisu haben sie in ihrem Logo, die Kinder der Minifeuerwehr aus Schöneck-Kilianstädten. Dessen größter Wunsch war es ja, Feuerwehrmann zu werden.
Ihrem Traum ein Stück näher kamen dreizehn 6-10-jähre Jung-Brandschützer, als sie für 24 Stunden das heimische Kinderzimmer mit einem harten Matratzenlager im Feuerwehrhaus eintauschten. „Baut“ sonst Mama zuhause das Bett – hier musste man es auch noch selbst herrichten; statt dem Kuscheltier lag ein richtiger Kinder-Feuerwehrhelm neben dem Kissen.

Ein Gong erschallte urplötzlich durch das Gebäude. Pause? Weit gefehlt: Alarm !!! Es brennt in Werners Scheune! Zusammen mit den „großen“ Feuerwehrleuten Günther, Christian, Florian und den Betreuerinnen Melanie „Melli“ Haas, Sibylle, Jenny, Steffi und Anna sprangen die Kinder in die riesigen Feuerwehrautos, welche die Erwachsenen MTW und StLF nennen.
Mit Wasser und Strahlrohren konnte der „Brand“ schnell gelöscht werden. Löschen macht Hunger – die riesigen Hot Dogs schmeckten nach getaner Arbeit noch mal so lecker. Kaum aufgegessen, schon wieder der Alarm! Der Mann im Lautsprecher verkündete, dass ein Auto kaputt gegangen sei und eine riesige Ölspur hinterlassen hat.

Also: nix wie hin und das Öl –es entpuppte sich zum Glück als Kakaopulver- wieder aufkehren, damit niemand ausrutschen sich verletzen kann. Wieder im Feuerwehrhaus: es wird langsam dunkel, ein Filmchen noch – und das Sandmänn-chen naht. Nach einer viel zu kurzen Nacht standen schon Mama und Papa vor der Feuerhaus-Tür. Es gab soooo viel zu erzählen. Eine Überraschung für sechs Kinder der Mini-Feuerwehren aus Büdesheim und Kilianstädten: sie durften schon mal ein „Schnuppertraining“ beim Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuer-wehren mitmachen.


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45 Jahre umschlungene Einigkeit

Sagenhafte 45 Jahre hat sie nun Bestand, die Partnerschaft der Feuerwehren aus dem niederöster-reichischen Traiskirchen vor den Toren Wiens und dem Schönecker Ortsteil Kilianstädten. Diese Verbundenheit zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie durch gewachsene Freundschaf-ten über und durch die Generationen „lebt“ und nicht nur durch Unterschriften auf alten Urkunden belegt ist.

Eine 15-köpfige Delegation unter der Federführung des Vorsitzenden des Kilianstädter Feuerwehr-vereins, Matthias Steul, nahm gerne die Strapazen der 700 km langen Reise in Kauf, um zum einen dem Jubiläum einem würdigen Rahmen zu verleihen, zum anderen aber lang vermisste Kameraden und Freunde wieder zu sehen. „Ei gude, wie?“ und „no servus, griaß Di“ war bei der Begrüßung zu hören, hier und da blitzte ein Freudentränchen…

Ein hoch interessantes Rahmenprogramm hatten die Gastgeber gestrickt – weder Geist noch Gaumen kamen zu kurz. Zum Einstimmen schaute man sich die Exponate aus allen Brandschutzgenerationen im Städtischen Feuerwehrmuseum an; hie und da entdeckte man wohlbekanntes: Uniform- und Ausrüstungs-stücke aus Kilianstädten – ein Beitrag zur angewandten Partnerschaft. Im benachbarten Mödling wartete eine einmalige Untertagewelt auf die Besucher: als Gipsabbau konzipiert, erfuhr die Höhlenwelt im Zweiten Weltkrieg eine Nutzung als Untertageproduktionsstätte für Messerschmitt Bf 109 – Jagdflugzeuge. Als Besucherbergwerk verschafft sie nun Einblicke in die Geschichte des Gipsabbaus, eine Bootsfahrt über die malerische Seegrotte inbegriffen.

Fortsetzung der nostalgischen Fortbewegung bildete eine Stadtrundfahrt auf einem Anhänger, gezogen durch einen alten Traktor – geradewegs in die nächste Bildungsstätte, dem Heimatmuseum. Dass so viel Bildung an den Magennerven zehrt, ist hinlänglich bekannt – aber wozu gibt´s in Öster-reich die stimmungsvollen Heurigenlokale, und ist Traiskirchen nicht umgeben von Weinbergen, die ein wunderbares Tröpfchen hergeben?

Der Höhepunkt des Besuches beinhaltete zugleich auch den offiziellen Teil des Besuches. Feuerwehrkommandant Oliver Stokker führte die Gäste persönlich durch das grundsanierte Gerätehaus, bevor er das neueste Einsatzfahrzeug der Feuerwehr, einen Vorausrüstwagen, Typ VRW, vorstellte.
Stokker und der über die regionalen Grenzen bekannte Künstler, Thomas Zinnbauer überreichten zum Abschied ein Geschenk der ganz besonderen Art: ein Gemälde, spiegelbildlich gestaltet, symbolisiert Einigkeit, Zielstrebigkeit und Kameradschaft zwischen den Partnern: ein Luftwurm, hervorgegangen aus den Wurzeln beider Kommunen reckt sich der Sonne entgegen. Mittig geteilt findet jede Hälfte einen würdigen Platz in Kilianstädten und Traiskirchen – dem Betrachter wird so veranschaulicht, dass zur Vollkommenheit immer der Freund gehört. Zeitgleich hissten die Daheimgebliebenen die blau-gelbe Fahne Niederösterreichs auf dem Dach des Kilianstädter Feuerwehrhauses, der Nordwestwind kam gerade recht – zeigt die Flagge doch den Weg nach Traiskirchen …


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Ebbe und Flut an der Nidder ?

Sie staunten nicht schlecht, die Nidder-Anrainer im Schönecker Ortsteil Büdesheim, als das Feierabend-Idyll eines warmen Sommerabends jäh unterbrochen wurde: Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr näherten sich von beiden Seiten, die Besatzungen entluden seltsam anmutendes Gerät und errichteten eine Straßensperre am Übergang von der Brück- zur Minetsgasse.
Gemeindebrandinspektor Thomas Walter klärte die herbeigeeilten Anwohner auf: „Wir errichten eine Hochwassersperre.“ Verwirrt schauten die Bewohner auf die nahe Nidder: Tiefstand  -Ebbe-  seit Tagen – auch ein Blick in den Abendhimmel verriet keinerlei Anzeichen, die auf  Witterungsunbilden hindeuteten…

Walter informiert die wissensdurstigen Zuschauer: die Feuerwehr Schöneck beschaffte im Rahmen des vorbeugenden Katastrophenschutzes das mobile Hochwasserschutzsystem „Aquariwa“, das an Brennpunkten, wie eben der Minetsgasse bedarfsorientiert installiert wird. Weiterhin kann es als Löschwasserrückhaltung, und  -bevorratung, bei Gefahrgutunfällen, Bombenentschärfung und vielen weiteren Einsatzszenarien zur Anwendung kommen.

Es besteht aus sog. GFK-Platten, die mittels Riegel zu einer Tonne zusammengefügt, mühelos zum Einsatzort verbracht werden können. Diese Behältnisse können beliebig aneinander gereiht werden und ergeben einen regelrechten Schutzwall. Ein riesiger Plastiksack dichtet die Säulen ab, so dass sie mit Wasser oder Sand befüllt werden können und so ein Gegengewicht gegen die andrückende Flut darstellen. Folien und Sandsäcke dichten die Sperre zusätzlich ab.
Die personalintensive, konventionelle Sandsackverdämmung wird durch dieses System ersetzt. Ein weiterer Vorteil: die Installation bedarf keinerlei Vorkenntnisse bei den Einsatzkräften. Ein Einweiser –in diesem Fall Thomas Walter- genügt.

Aus diesem Grund trafen sich die Wehren aller drei Ortsteile, um den Aufbau der neuen Hochwassersperre eben am beschriebenen Schwerpunkt erstmals gemeinsam praktisch zu üben. Innerhalb kürzester Zeit stand der Schutzwall, selbst die größten Bauteile konnten per Handtransport auch von Feuerwehrfrauen bewegt werden. Genauso schnell verschwand die Anlage wieder auf dem Transportfahrzeugen – das Feierabend-Idyll war wieder hergestellt…


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Großeinsatz der Generationen

Sie staunten nicht schlecht, die Radfahrer, Jogger und Gassigeher, als ihnen an einem Sonntagmorgen auf der Hohen Straße ein Lindwurm an Feuerwehrfahrzeugen entgegenkam. Der Konvoi bog auf Höhe des ersten Windrades auf die dortige Freifläche ab, die Fahrer formierten die Fahrzeuge zu einem Static Display in Form eines großen Halbkreises … Nicht etwa ein Großeinsatz oder ein Katastrophenszenario war der Grund für dieses ungewöhnliche Vorkommnis.

Die Feuerwehren Schönecks versammelten sich zum ersten Male in ihrer Geschichte zu einer Foto-Session, zu der von den Einsatzabteilungen der Ortsteile über die Alters- und Ehrenabteilungen, den Jugendfeuerwehren bis hin zu den „Minis“ alle Brandschützer eingeladen waren – vor der Kulisse des kompletten Fuhrparks.
Selbst der „Altchef“ der Kilianstädten Wehr, Ottmar Repp ließ es ich nicht nehmen, in seinem stolzen Alter von 84 Jahren mit von der Partie zu sein – selbstredend in Ausgehuniform, stets begleitet vom Urgestein der Schönecker Feuerwehr, Kurt Eckoldt Vater des Gedankens, auf diese Weise die Verbundenheit der Gruppierungen aller Altersgruppen der Schönecker Feuerwehren, bereits gewachsen durch eine Vielzahl von Einsätzen und gemeinsame Veranstaltungen, auch nach außen hin zu demonstrieren, war Thomas Walter, seines Zeichens Gemeindebrandinspektor der Nidder-Gemeinde .

Zusammen mit seinem Führungsstab erarbeitete er das sonntägliche Szenario: in buntgemischter Formation traten sie vor den Fahrzeugen an: die „Einsetzer“ in ihrer Feuerschutzkleidung neben den bunten T-Shirts der Minis, der Ausgehanzug der Alters- und Ehrenabteilung neben der blauen Uniformen der Jugendfeuerwehr - und demonstrierten so Einheit und Zusammenhalt durch alle Altersklassen und über überholte Grenzen früherer Tage hinweg - Cooperate Idendity in einer besonderen Form.

Robert Kohlmeier, ein lokaler Film- und Fotoproduzent bannte das eindrucksvolle Schauspiel auf seine Kameras – Luftaufnahmen via Mediacopter durften natürlich nicht fehlen. Die etwas unkontrollierte Landung der Drohne in den benachbarten Feldern hatte keinen Einsatz der Feuerwehren zur Folge …

Ein weiteres Zeichen der Gemeinsamkeit stellt seit Neuestem auch die zusammengefügte Homepage der Feuerwehren Schönecks dar: nur noch eine, statt bisher deren drei; kreiert mit viel Sachverstand und Akribie vom Mitglied der Einsatzabteilung, André Kaden: www.feuerwehr-schoeneck.de wartet auf viele Besucher.

Feuerwehr Schöneck     One Mission – One Team


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Projektwoche bei der Feuerwehr…

13 Schüler im Alter von 6- 10 Jahren der Grundschule in Kilianstädten verbrachten ihre Projektwoche bei der ansässigen Feuerwehr.
Von den Feuerwehrmännern Christian Haas, Florian Leichner, Janik Ditzel, Matthias Steul, Sascha Brey und der Feuerwehrfrau Melanie Haas  wurde eine aufregende und spannende Woche vorbereitetet.
Den Kindern wurde die Erste Hilfe näher gebracht, sie lernten wie man den Notruf richtig absetzt und was im Notfall gemacht wird. Ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe kam auch zu Besuch an das Feuerwehrhaus und die Besatzung erzählte den Kindern alles über ihre Arbeit und natürlich durfte der Rettungswagen bei dieser Gelegenheit von den Kindern genau unter die Lupe genommen werden.

Auch gehörte es zur Projektwoche zu erklären,  wo das Wasser zum Löschen her kommt und wie man einen Hydranten findet, öffnet und bedient.
Auch die Feuerwehrschutzkleidung, der Atemschutz und das Thema Funken wurden ausführlich behandelt. Ein wichtiges Thema war die Entstehung von Feuer und wie man sich in einem Ernstfall verhalten sollte. Dies wurde den Kindern mittels eines selbstgebauten Rauchhauses anschaulich gezeigt.

Das Highlight der Projektwoche war eine praktische Abschlussübung, bei der  Schläuche ausgerollt und das Fahrzeug komplett kennen gelernt werden durfte. Die Fahrt mit dem Feuerwehrauto war natürlich besonders aufregend! Ihr erworbenes Wissen konnten die Kinder dann am Freitagnachmittag auf dem Schulhof stolz ihren Eltern präsentieren.

Für alle Beteiligten war es eine schöne und aufregende Woche bei der Feuerwehr und der ein oder andere wurde für die Jugendfeuerwehr begeistert, womit wieder ein Stück Nachwuchs für die Feuerwehr gesichert wurde.


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Mit Blaulicht in den Steinau Park

…mit Blaulicht in den Steinau Park- oder so ähnlich hätten es sich die Kinder der Minifeuerwehr Kilianstädten wohl gewünscht, als es am Samstag den 30.5.15 zu unserem Tagesausflug los ging. Aber auch mit normaler Fahrt waren die 15 aufgeregten Kinder zufrieden.
Im Steinau Park gab es für die Kleinen Brandschützer eine Menge zu entdecken... Von der Sommerrodelbahn, über den Fliegenpilz, dem schnellen Karussell „Froschkönig“ und den riesigen Hüpfkissen ,wo nicht nur die Kinder Freude hatten sondern auch ein paar Betreuer dort nicht mehr runter zu bekommen waren.
Aber auch die riesigen Spielplätze mit vielen verschiedenen Spielmöglichkeiten und der Streichelzoo kamen gut an.
Pünktlich zur Mittagszeit hatte unser Grillmeister Christian Haas für die hungrige Meute leckere Bratwürste gegrillt, nach einer kurzen Stärkung ging es auch schon wieder los um alles auszuprobieren.
Auch der schönste Tag neigt sich mal dem Ende, und dank zweier Betreuerinnen die noch Muffins & Brownies gebacken haben, konnten wir einer Kuchenstärkung mit leichter Verspätung die Heimreise antreten…

…und so ruhig waren die Kinder auf der Heimfahrt, da merkte man dass sie sich sehr ausgepowert haben.


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Büdesheimer Wehr ist wieder für alles Gerüstet

„Die Feuerwehr hat ein neues Fahrzeug“, wird sich so manch ein Büdesheimer in den letzten Tagen gedacht haben. Dies ist allerdings weit gefehlt. Das wie neu glänzende Fahrzeug auf dem Hof des Gerätehauses ist volle 29 Jahre alt. Doch der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr ermöglichte eine große Restaurierungsaktion, sodass der Rüstwagen noch einige weitere Jahre in Schöneck für Sicherheit sorgen kann.

Zum Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Büdesheim gehört ein Rüstwagen 1 (RW 1) auf einem Unimog Fahrgestell. Ein RW 1 ist fast ausschließlich mit Material für die sogenannte technische Hilfeleistung beladen. Zu solchen Einsätzen zählen zum Beispiel Verkehrsunfälle, Unwettereinsätze oder Bauunfälle. Das geländegängige und wendige Allradfahrzeug verfügt über eine festeingebaute Seilwinde und bringt eine große Zahl an Spezialgerät an die Einsatzstelle. Artikel weiterlesen

Neues Flaggschiff in Kilianstädtens Feuerwehrflotte

Viele waren gekommen, um dabei zu sein, bei der Übergabe des Einsatzfahrzeuges der Kilianstädter Feuerwehr: Bürger, Vertreter der Kommunalpolitik und Abordnungen benachbarter Wehren fanden den Weg in das Gerätehaus, um dem neuen Löschfahrzeug, einem “Staffellöschfahrzeug StLF 20/25“ ihre Ehre zu erweisen.

Wehrführer Günther Ditzel schildete in seiner Begrüßungsrede die lange Zeitspanne von der Bedarfsfeststellung 2005 bis zur Indienststellung 2015. Nach drei Jahren Planungsphase folg-te 2008 ein derber Rückschlag: Ablehnung des Antrages. Erst 2011 konnte ein solcher erneut gestellt werden. Das Land Hessen als Entscheidungsträger beschied positiv und bewilligte einen Zuschuss von 67.000 Euro. Ein internes Team um Wehrführer Ditzel in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindegremien erarbeitete in filigraner Detailarbeit die bedarfsgerecht zugeschnittene Ausstattung des Fahrzeuges auf Basis der gültigen DIN-Normen. Letztendlich waren 313.000 Euro zu zahlen, wobei sich der Kreis, der Feuerwehrverein Kilianstädten und –wie schon erwähnt- das Land an den Anschaffungskosten beteiligten.
Vornehmlich zur Brandbekämpfung wurde das StLF angeschafft. Es löste seinen 40 Jahre alten Vorgänger und ein kleineres Fahrzeug, ein LF8, aus dem Jahre 1993 ab. Es ist mit einem 2500 Liter Wasser fassenden Tank ausgerüstet, einem solchen für 200 Liter Schaummittel und der dazugehörigen Schaumzumischanlage. „Die Kilianstädter Wehr hat nun ein Löschfahrzeug mit modernster Ausstattung, das die Arbeit wesentlich erleichtert.
Da in Büdesheim ein baugleiches Fahrzeug eingesetzt wird, ergeben sich Synergien bei der Wartung“ betonte Gemeindebrandinspektor Thomas Walter. Auch Kreisbrandinspektor Markus Busanni untermauerte die Richtigkeit der Beschaffung: „Die Technik entwickelt sich permanent weiter und macht auch vor der Feuerwehr nicht halt. Oder möchten Sie zuhause ein Auto fahren, das 40 Jahre alt ist – außer als Hobby mit einem „H“-Kennzeichen …“

Bürgermeisterin Cornelia Rück übergab mit einen symbolischen Zündschlüssel das neue Fahrzeug an Wehrführer Günther Ditzel. Um dem freudigen Anlass einen würdigen Rahmen zu verleihen, veranstaltete die Kilianstädter Feuerwehr für die zahlreichen Besucher einen Tag der offenen Tür. Eine Freiluftausstellung präsentierte die komplette Fahrzeugflotte in einem Static Display, für die Kinder stand eine Hüpfburg bereit, eine „Schminktante“ bezauberte nicht nur die Mädchen mit ihren Künsten.

Über einen wichtigen Nebenschauplatz hatten Bürgermeisterin Rück und die künftige Büdesheimer Laternenkönigin Maria I. die Schirmherrschaft übernommen: am Infostand „Europanotruf 112“ basierend auf einer Initiative der Europäischen Union, klärten Feuerwehrleute auf, wie man sich verhält, wenn man im Ausland zu einem Unfall, Brand oder anderem Notfall hinzukommt: wer kennt schon die nationalen Notrufnummern von Norwegen bis Italien, von Spanien bis zur Türkei. Was kostet das? Welches Telefon kann ich nutzen? Wie kann ich mich verständigen? Es gilt in allen Ländern der EU und vielen Ländern, die sich dem System angeschlossen haben die „112“. Der Anruf ist von allen Telefonen kostenfrei, in vielen Urlaubsregionen versteht man deutsch oder englisch.

Viele Infobroschüren fanden interessierte Abnehmer, auch solche in griechischer Sprache und ostfriesisischem und bayerischem Dialekt. Bemängelt wurde lediglich, dass ein solcher nicht in hessisch verfügbar ist… Zu einem „echten“ Einsatz wurde die Kilianstädter Feuerwehr während der Veranstaltung herangezogen: einer Besucherin war der Autoschlüssel in einen Gulli gefallen – Notruf 112 überflüssig, Feuerwehr schon da …


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Neues Tanklöschfahrzeug in Kilianstädten

Vierzig Jahre stand es im Dienst, das Einsatzfahrzeug „HTLF“ der Schöneck-Kilianstädter Feuerwehr. Der technische Klarstand, somit die Einsatzbereitschaft konnte nicht mehr gewährleistet werden – Zeit für den Ruhestand.
Nach intensiver Planungs- und folgender Bauphase steht ein hochmoderner Nachfolger nun in den Startlöchern: das (Staffel-) Löschfahrzeug.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Schöneck, Frau Cornelia Rück, übergibt im Rahmen einer Feierstunde am 10. Mai, den Zündschlüssel an Wehrführer Günther Ditzel, wozu die Bevölkerung herzlich eingeladen ist.

Dem Anlass entsprechend bietet die Feuerwehr Kilianstädten den Besuchern ein Rahmenprogramm in Form eines Tages der offenen Tür von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr:
die komplette Fahrzeugflotte wird präsentiert, die Kinder dürfen sich auf Hüpfburg und „Schminktante“ freuen – Speisen und Getränke stehen selbstverständlich reichlich zur Verfügung.
Petrus hat schönes Wetter versprochen und garantiert - ab 30.000 Fuß Höhe…


Train as you (Fire-)fight

Eine nicht alltägliche Möglichkeit, Erlerntes in die Praxis umzusetzen bekam die Jugendfeuerwehr Schöneck bei der Bundeswehr-Feuerwehr am Standort Pfungstadt.

In langen Wintermonaten standen Unterrichtsthemen wie „Ablöschen brennender Personen“, „Kleinlöschgerät“, „Brandklassen“, „Orientieren in verdunkelten und verrauchten Räumen“ auf den Ausbildungsplänen der Nachwuchsbrandschützer – interessant, aber eben reine und auch graue Theorie. Auf Einladung des Kommandanten der Feuerwehr des großen Materialdepots in Pfungstadt, Werner Eisenhauer und seines Ausbildungsleiters, Klaus-Peter Schmidt, reisten 25 Jugendliche und Betreuer unter der Führung des Gemeinde-Jugendwartes Christian Hüttig an das Tor zum Odenwald – eine Art Ferienspiele von und für die Jugendfeuerwehr.
Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Wehren bestehen schon seit geraumer Zeit durch Vermittlung eines Mitgliedes der Schönecker Einsatzabteilung und Betreuer der Jugendfeuerwehr, der als Berufssoldat dienstlich in Pfungstadt tätig war. Beim Eingangsbriefing mit dem obligatorischen Rundgang durch die Wache erfuhren die Besucher, dass sich militärische und zivile Feuerwehren kaum unterscheiden, und dass man sogar zu „zivilen“ Einsätzen außerhalb der Kaserne alarmiert werden kann.

Brandmeister Caroline „Caro“ Höper beschrieb ihren Ausbildungsgang: sie hat sogar gelernt, wie man einen Brand auf einem Schiff der Marine bekämpft oder einen Piloten aus dem Cockpit eines Düsenjägers rettet. Für die eigentliche Ausbildung der Jugendfeuerwehr hatte die komplette Besatzung samt Einsatzfahrzeugen kurzerhand auf den kleinen aber feinen Übungsplatz in der Kaserne verlegt und eine Stationsausbildung vorbereitet. Ganz geheuer war es den jungen Herrschaften nicht, als sie sich den Weg durch den total dunklen und auch noch verrauchten Keller des Brandhauses suchen und einen Weg nach draußen finden mussten – beruhigend, dass Hauptbrandmeister Sven Schmidt mit dabei war und eine Taschenlampe für den Notfall dabei hatte.
Seine Kollegen hatten währenddessen einen riesigen Stapel aus Holzpaletten entzündet. Kommen die etwa mit dem Löschfahrzeug? Weit gefehlt. Lächelnd deuten sie auf bereitste-hende Kübelspritzen und befehlen „Wasser marsch“. Wie war das noch im Unterricht ? Mit ein einigen praktischen Ratschlägen bekam man das Feuer mit den verhältnismäßig klei-nen Löschgeräten in den Griff. Nicht umsonst gehört die Kübelspritze zur Ausstattung der großen Einsatzfahrzeuge. Caro demonstrierte eindrucksvoll an einer Puppe, was geschieht, wenn die Kleidung eines Menschen in Brand gerät. Mit einem Feuerlöscher kann man hier nicht helfen, ohne die Per-son noch weiter zu gefährden. Mit haushaltsüblichen Decken, Kleidungsstücken und anderen Textilien kann man versuchen, die Flammen zu ersticken. Die Feuerlöschdecke ist hier das ideale Löschmittel. Zu zweit mussten die Jungs und Mädchen die Puppe auf den Boden legen, abdecken und Flammenreste und Glut quasi abstreifen.

Einsatz von Feuerlöschern – im Auto, dem Heizungskeller, in der Schule, überall stehen –oder besser hängen- sie bereit, um gegen Brände an festen Stoffen, Flüssigkeiten oder Gasen eingesetzt zu werden. Mittels einer Simulationsanlage konnten ungefährlich aber eindrucksvoll Flüssigkeitsbrände dargestellt werden: Löscher bereit machen, in Betrieb nehmen, auf eigene Sicherheit achten und, wenn möglich, im Team den Flammen zu Leibe rücken.

Krönender Abschluss bildete die Demonstration von „echten“ 12kg-Pulver- und 6kg Kohlendioxid-Löschern, die Ausbilder und Kinder gemeinsam zum Einsatz brachten. Zum Abschied bewerteten Jugendliche, Betreuer und die Feuerwehrleute der Bundeswehr den Ausbildungstag: hat Riesenspaß gemacht, hat viel gebracht: Wiederholung erwünscht.


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Osternotruf 112

Ostern – Zeit des Frühlingserwachens, Zeit für Familie, Zeit für liebgewonnene Bräuche – aber auch Zeit für Gefahren gerade und auch zu Hause im häuslichen Umfeld Wie wichtig ist es auch für die „Kleinen“ in unseren Familien, dass sie befähigt werden, zu erkennen, was denn gefährlich werden kann und folglich in der Lage sind, angemessen zu reagieren, wenn „es“ dann geschehen ist.

Welcher Ort scheint geeigneter für einen solchen Ausbildungsgang, als ein Gerätehaus der Feuerwehr? Zu solchem Zwecke empfingen Matthias Steul und Melanie Haas vom Team „Brandschutzerziehung“ der Feuerwehr Schöneck-Kilianstädten Kinder und Betreuer der Kita „Goldregen“. Anschaulich demonstrierten die beiden erfahrenen Feuerwehrleute welche Materialien und Stoffe leicht entzündlich sind, dass es auch eher schwer entflammbare und nicht brennbare gibt. Besonderes Gefährdungspotential stellen die vielen bunten Verpackungen von Osterhase & Co dar.

Aus diesem Grunde ist sehr wichtig, dass die Kinder sachgemäß und verantwortungsbewusst mit einem Streichholz umgehen können. Was tun, wenn wirklich ein Unglücksfall eingetreten ist, dringend Hilfe benötigt wird und Mama und Papa nicht zu Hause sind? Man muss die „112“ anrufen, damit Feuerwehr oder Krankenwagen kommen. Das korrekte Absetzen dieses europaeinheitlichen Notrufes mittels einer Simulationsanlage war ein weiterer Schwerpunkt des Vormittags. Neben so viel Theorie durften natürlich Abenteuer und Spaßfaktor nicht zu kurz kommen: der Gang durch das Feuerwehrhaus. Matthias präsentierte sich in Einsatzkleidung mit Helm und erntete bewundernde Stimmen, als er erklärte, dass er so auch im Sommer bei Hitze raus zum Einsatz muss.

Krönung und Abschluss des erlebnisreichen Vormittags stellte das „brand“-neue Einsatzfahrzeug der Kilianstädter Feuerwehr dar, „StLF“ genannt, das man ausgiebig von innen und außen bestaunen durfte.


Kita-Notruf 112

Die haben da ein ganz neues Auto. Das sieht ganz toll aus, da kann man sogar durch die Türen rausgucken “, erklärt die 5-jährige Lea ihren 11 Freundinnen und Freunden und den beiden Erzieherinnen von der Kita „Goldregen“ beim Betreten des Gerätehauses der Feuerwehr Schöneck-Kilianstädten.
Melanie „Melli“ Haas, vom Team „Brandschutzerziehung“ der Feuerwehr begrüßt die Gruppe zu eben dieser Ausbildung, speziell auf Kinder jener Alters- und Zielgruppe zugeschnitten.
Spielerisch, jedoch mit dem nötigen Ernst lernen die jungen Herrschaften den Umgang mit dem Streichholz. Neugier besänftigen, für die Gefahr sensibilisieren, heißt das Motto.
Was soll Lea tun, wenn sie mal ganz kurz alleine zuhause ist und einen Unfall aus dem Fenster beobachtet: Melli sagt ihr, wie sie einen vollständigen Notruf „112“ per Telefon absetzen kann, dass sie keine Angst zu haben braucht, und wie sie sich dann weiter richtig verhält.
Jedes Kind darf sich eine Situation ausdenken und an einer Telefonanlage einen Notruf absetzen: meist ist es das Kätzchen, welches alleine nicht mehr vom Baum herunter kommt.
Ihr Freund Niklas wundert sich, dass er gar keine Feuerwehrleute im Haus gesehen hat. Melli erklärt, dass Schöneck „nur“ eine freiwillige Feuerwehr besitzt , bei der Papas und Mamas „ganz normal“ arbeiten gehen, und der zum Einsatz kommt, der zuhause ist, und es nur in großen Städten wie Frankfurt oder am Flughafen eine Berufsfeuerwehr gibt.
Voller Spannung warten die jungen Besucher auf den Rundgang durch die Fahrzeughalle. Lea hat doch von einem neuen Auto erzählt – oder hat sie nur geflunkert?
Auf halbem Weg dorthin ertönt auf einmal der Alarmgong! Brennt es? Oder war das nur Melli, die einen Knopf gedrückt hat …?
Endlich, dort steht es, das neue Kilianstädter Einsatzfahrzeug, gestern erst ist es eingetroffen, das „StLF“, wie es die Großen nennen. Und Tatsache, Lea hat nicht gelogen: wenn man drin sitzt, kann man wirklich durch die Tür nach draußen gucken …


So seh´n Sieger aus

„Da müsse mer auch mal hin“, merkt Hans Ramme, Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung der Kilianstädter Feuerwehr gegenüber seinem Freund Heinz Reiß an, als sie im Sommer eine Fotowand der Jugendfeuerwehr vom Ausflug nach Winterberg betrachten.

November wurde es, als neun Mitglieder dieser Gruppierung den Mannschaftstransporter bestiegen und Richtung Sauerland steuerten. Zu Gast waren die Senior-Brandschützer bei der Bundeswehr, die auf dem wohl bekanntesten Berg nördlich der Alpen, dem „Kahlen Asten“ eine Hütte mit eigenem Charakter aber auch dem nötigen Komfort besitzt. Schon lange verbinden beide Institutionen freundschaftliche Beziehungen.

Erstes Programmhighlight bildete der Besuch der Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes auf dem Astenturm in unmittelbarer Nachbarschaft zur Unterkunft, eine der wenigen ihrer Art in Deutschland mit Besatzung im 24-Stunden-Schichtbetrieb. Meteorologische Messdaten aller Art – von Temperaturwerten über Niederschlagsmengen bis hin zu Winddaten- werden vor Ort gesammelt, in Computer eingepflegt und werden Teil des weltumspannenden Wetter-Vorhersagesystems. Die Kilianstädter Gäste konnten unter Anleitung der „Profis“ ihre eigene Wetterprognose für die Zeit des Aufenthaltes erstellen – schönes Wetter selbst gemacht. Auf Einladung des Bundestrainers, Bernhard Lehmann vom Olympiastützpunktes Winterberg bekamen die Feuerwehrleute eine Exklusivführung auf der Bob- und Rodelbahn, die im kommenden Jahr Austragungsort der Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften ist. Skeleton-Landestrainer Benjamin „Benny“ Piel, selbst Feuerwehrmann, erwies sich als äußerst sach-kundiger Reiseleiter: die Bahn ist Deutschlands zweitälteste Kunsteisbahn und eine der schnellsten weltweit, die einen Bob über 150km schnell werden lässt. Richtige Prominenz raste vor den Augen der Kilianstädter den Eiskanal hinunter: die Welt-ranglisten-Ersten im Skeleton die Brüder Martins und Tomass Dukurs gaben genau so bereitwillig Auskunft über ihren Sport, wie der derzeit beste Pilot im Zweierbob, Beat Hefti von Bob Schweiz I. Selbst im Renngerät Platz nehmen durfte man aber nur in der Werkstatt. Soviel Bildung macht Hunger: Bundeswehr-Koch Johannes Schettel, selbst einst Rodel-Olympiateilnehmer in Calgary zeigte, dass er auch am Herd Spitzenleistungen vollbringen kann. Voll mit tiefen Eindrücken trat die Alters- und Ehrenabteilung wieder den Heimweg an – wen wundert´s: nicht auf dem direkten Weg: die größte Großschanze der Welt in Willingen war Ziel des Zwischenstopps.



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Wohnhausbrand zum Saisonfinale

Schöneck-Kilianstädten, alter Ortskern: schwere Rauchwolken wabern aus den Fenstern eines Wohnhauses, ein Mann lehnt weit aus seinem Schlafzimmer und ruft gestenreich um Hilfe.

Mehrere Löschzüge nähern sich dem Ort des Geschehens, fröhliche Passanten beobachten das Szenario. Eine Schreckensvision? Keineswegs. Wehrführer Günther Ditzel und sein Planungsstab hatten sich einen anspruchsvollen Ablaufrahmen für die Jahresabschlussübung der Kilianstädter Feuerwehr erdacht. Ein im Umbau befindliches Wohnhaus wurde den Brandschützern zur Verfügung gestellt, Rauchgeneratoren sorgten für realitätsnahe Effekte. Feuerwehrmann Peter Stein „spielte“ in hollywoodreifer Manier den Mann in Notlage, weitere Verletzte, versteckt in verborgenen Räumen, wurden durch lebensgroße Puppen simuliert.

Die eingetroffenen Rettungskräfte retteten Peter mittels Leitern aus der Gefahrenzone, da ihm der Fluchtweg durch Rauch und Feuer versperrt war. Die Angriffstrupps konnten nur mit Atemgerät unter großen Anstrengungen in das Gebäude eindringen, um dieses vom Keller bis zum Speicher nach weiteren Verletzten zu durchsuchen; Dunkelheit und Qualm erschwerte die Arbeit zusätzlich. Erst der Einsatz von Lüftungsgeräten brachte etwas Erleichterung Schlauchleitung um Schlauchleitung wurde durch enge Flure und Treppenhäuser verlegt, um auch die Brandherde im hintersten Gebäudeteil zu bekämpfen.

Nach kurzer Zeit, die den Feuerwehrleuten jedoch wie eine Ewigkeit vorkam, meldeten die Einsatzkräfte der mobilen Einsatzleitung: alle Bewohner in Sicherheit gebracht, der Brand bekämpft.



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Brennt`s oder brennt´s nicht

Fasziniert schaut der 5-jährige Luca auf das lodernde Flämmchen, das er soeben mit einem Streichholz entzündet hat. Neugierig hält er es an eine Spielfigur aus Plastik, um zu sehen, ob sie denn auch brennt …

Dieses Schreckensszenario könnte aus einem beliebigen Kinderzimmer in unserem Lande entnommen worden sein – Folgen unabsehbar.

Zum Glück befand sich der „Tatort“ im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Schöneck-Kilianstädten. Hinter Luca überwachte mit Argusaugen Feuerwehrfrau Melanie Haas, die Beauftrage für Brandschutzerziehung, jeden Handgriff des Jungen.
Das richtige Anfachen eines Zündhölzchens gehörte zum Themenkreis der Brandschutzerziehung, die sich die Kita Waldwiese auf den Stundenplan für 30 Vorschulkinder geschrieben hatte. Wie gefährlich das Spielen mit Feuer sein kann, demonstrierte „Meli“ anschaulich, indem sie das Spielmobilmännchen vor den staunenden Augen ihrer kleinen Zuschauer in einen schwarzen Klumpen verwandelte – nur einer von vielen leicht entflammbareren Gegenständen in den Kinderzimmern.

Da 80% aller Unfälle im häuslichen Bereich vorkommen, sind gerade Kinder im Vorschulalter häufig auf sich alleine gestellt. Wie wichtig ist es da, dass sie selbständig einen Notruf absetzen können.
Melanie schilderte anschaulich die wichtigsten Punkte eines solchen, bevor die jungen Herrschaften an einer Telefonanlage eine selbst erdachte Notlage dem Herrn an der „112“ alle wichtigen Informationen mitteilten.

Zum Besuch eines Feuerwehrhauses gehört natürlich auch die Besichtigung der riesigen Einsatzfahrzeuge. Ganz aufregend wurde es, als bei einem Auto tatsächlich das Blaulicht anging. Der Feuerwehrmann hatte seine Einsatzkleidung angelegt und erklärte den Kindern, warum man bei jedem Wetter mit so dicken Sachen zum Einsatz fahren muss.



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Kilianstädter Jugendfeuerwehr im Folterturm

Allgemeine Jugendarbeit – ein wesentlicher Baustein des Ausbildungsprogrammes einer Jugendfeuerwehr.

In einer „Selbstorganisierten Einheit –SOE“ brachten sich die Angehörigen des Kilianstädter Brandschutz- Nachwuchses ein Jahreszeit-angepasstes Thema näher: Brauchtum HALLOWEEN. In Kleingruppen erarbeite man Tradition und Herkunft des auch hierzulande beliebten Brauches, der am Vorabend des katholischen Hochfestes „Allerheiligen“ zelebriert wird.

Aus Irland stammend, nahmen Auswanderer ein Stückchen Heimat mit ins ferne Amerika, bevor die Welle in den 1990er Jahren über Frankreich auch zu uns zurück schwappte. Der Kürbis löste in den USA die Rübe ab und hat diese auch hierzulande verdrängt. Im praktischen Teil bewiesen die Jugendfeuerwehrleute ihre Phantasie: gruselige Gesichter und fürchterliche Fratzen entstanden in Kürbissen, zum Andenken an den irischen Bösewicht Jack Oldfield, dem der Teufel einer nach Sage eine glühende Rübe schenkte. Das Highlight stellte sicherlich Riesenkürbis „Kevin“ dar, der seitdem mit seinem furchterregenden Grinsen vom Dach des Feuerwehrhauses Passanten erschreckt.

Betreuerin Moni sorgte mit kulinarischen Schreckgestalten für volle Mägen: kleine Kuchen in Form von Hexen und Mumien schmeckten fürchterlich lecker. Abschluss und Höhepunkt des Workshops bildete eine Exkursion zur Hochburg des deutschen Halloween-Spektakels: Burg Frankenstein bei Pfungstadt. Beim Rundgang durch die alten Gemäuer begegnete den Brandschützern so manche Gruselgestalt in schaurigem Ambiente: ein Zombie mit Kettensäge sorgte für Schrecken, wunderschöne Vampirfräulein fletschten lange Eckzähne, Betreuer Hans-Peter sah sich unversehens auf eine Streckbank gebunden. Im Folterturm zeigten schwarzverhüllte Monster Funktion und Wirkungsweise einer Daumenschraube.

Obwohl diese Szenen alle für einen Familientag inszeniert waren, wurde doch so manche laute Stimme der wackeren Brandschützer ziemlich kleinlaut. Nach so viel Schrecken schmeckte die Vampirpizza aber doch lecker.



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Spätromanik und Lahnromantik

Ein wahres Schmuckkästchen mittelalterlicher Fachwerkbaukunst, überragt von einer Kathedrale, die Stadt und Umland wie eine Felsenkrone als Wahrzeichen kennzeichnet, hatte sich die Feuerwehr aus Kilianstädten zum diesjährigen Ausflugsziel erkoren: Limburg an der Lahn. Vierzig Angehörige der Einsatzabteilung und der Alters- und Ehrenabteilung folgten den Erkundungsergebnissen von Peter Stein und Reinhard Pfeuffer und reisten per Bus in die mit Kulturschätzen so reich gesegnete Stadt zwischen Taunus und Westerwald.

Je nach Interessenlage konnten sich die Reisenden einer Führung durch die Altstadt oder den Dom anschließen. Die Hauptkirche des Bistums Limburg liegt hoch auf einem Lahnfelsen, vereinigt spätromanische und frühgotische Stilelemente und trägt den Namen des Schutzpatrons der Kaufleute, St.Georg. Die Besucher wissen nun, dass man die sieben Türme zusammen nur von zwei Stellen aus gemeinsam sehen kann: von einem Lahnschiff aus und der Autobahnbrücke. Die „Stadtgruppe“ erfuhr, dass die Stadt an der alten Handelsstraße zwischen Köln und Frankfurt errichtet wurde. Hier lag auch die engste Stelle, an der die Fuhrwerke häufig abgeladen werden mussten. Findige Limburger verdienten sich Geld damit, die Säcke von Hand durch das Nadelöhr zu tragen. Noch heute lautet der Spitzname eines Eingeborenen „Säcker“.

Vorbei am ältesten freistehenden Haus Deutschlands am „Römer“ und schmucken Fachwerkhäusern führte der Weg über alte Marktplätze zum modernen Neumarkt, der aktuelle kulinarische Erfrischungen bot. Der ursprünglich aus der Limburger Region stammende Hans-Peter Loeb hatte ein Erlebnis der besonderen Art: zufällig begegnete er seinen drei Cousinen, die er seit langen Jahren nicht gesehen hatte. St.Georg sei Dank.

Der nächste Programmpunkt führte die Reisenden zur Kristallhöhle in Weilburgs Stadtteil Kubach. Erst 1974 entdeckt und 1981 für Besucher erschlossen besticht sie nicht durch Tropfsteinformationen sondern durch unzählige glitzernde Kristalle und beherbergt mit 200m Länge und 30m Höhe die größte Halle aller deutschen Höhlen. 347 Stufen mussten die Besucher überwinden, ehe sie in 70m Tiefe die Sohle erreichten – und umgekehrt wieder ans Tageslicht kamen.„Das ist ja schlimmer, als eine Drehleiter hinaufzusteigen“, bemerkte Wehrführer Günther Ditzel, leicht außer Atem.

Den Abschluss eines wundervollen erlebnisreichen Tages verbrachten die Kilianstädter Brandschützer jedoch in einer Lokalität vor der Haustür.



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10 Jahre und kein bisschen leise

Zu ihrem zehnten Geburtstag hatte sie geladen, die Minifeuerwehr aus Schöneck-Kilianstädten und alle kamen, obwohl sie doch mit ihren jungen Jahren schon zu den „alten Damen“ gehört. Als erste eigenständige Gruppierung ihrer Art im Main-Kinzig-Kreis erblickte sie am 24.03.2004 das Licht der Feuerwehr-Welt, hervorgegangen aus der Jugendfeuerwehr. 15 Kinder scharen sich regelmäßig um 4 Betreuerinnen, um spielerisch das Interesse an der Feuerwehr zu lernen, zu entwickeln und später a ls aktive(r) Feuerwehrmann oder –frau zur Anwendung zu bringen.

Um den Ehrentag auch spannend und kurzweilig zu gestalten hatten sich die „Minis“ zusammen mit der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht: der Hof des Gerätehauses wurde zum Abenteuerspielplatz umfunktioniert, bei dem die 112-Hüpfburg und eine Rollenrutsche die Hauptattraktionen darstellten. Eine Riesentombola bescherte viele glückliche Gewinner, die Siegerin aus Nidderau freut sich auf eine Fahrt mit einem Heißluftballon. „Spaß haben, lernen, aufklären“, lautete der Beitrag des Team Brandschutzerziehung: am Infostand klärten die Spezialisten auf, wie Kinder einen Notruf absetzen können und wie wichtig der Rauchmelder in der Wohnung ist. Mit einem Feuerlöscher durften die Kleinen unter der Anleitung von Feuerwehrmann Oliver Jakubek am Brandsimulator echte lodernde Flammen löschen.

Die ausgestellten Feuerwehrfahrzeuge zeigten großen und kleinen Besuchern, welche Ausrüstung der Einsatzabteilung nicht nur bei einem Feuer, sondern auch bei Unfällen zur Verfügung steht. 22 Mannschaften aus der gesamten Region kamen an nach Kilianstädten gereist, um ihr Geschick beim Gaudiwettkampf unter Beweis zu stellen: Wassertransport per Feuerwehrhelm, Weitwurf mit dem Stiefel und Ertasten von feuerwehrspezifischen Geräten hinter einem Vorhang – nur um einige Aufgaben zu nennen, die Kraft aber auch Spielwitz und Geschicklichkeit forderten.

Melli Haas gab in ihrer Begrüßungsrede einen Rückblick über die Highlights der zurückliegenden Dekade. Sichtlich erfreut zeigte sie sich über den regen Publikumszuspruch auch hochkarätige Gäste fanden den Weg an die Frankfurter Straße.
Kreisbrandmeister Andreas Matz nahm die Siegerehrung vor: die großen Pokale gingen an die Teams Rodenbach 2 vor Büdesheim 2 und Mittelbuchen 1. Er durfte auch die große Geburtstagstorte anschneiden, die Feuerwehrfrau Monika Loeb mit dem Maskottchen „Grisu“ aufwendig verziert hatte.

Schönecks First Lady, Bürgermeisterin Cornelia Rück betonte in ihren Grußrede, wie stolz sie auf die Nachwuchsbrandschützer sei, seien sie doch der Garant für den Gemeinde-Brandschutz der Zukunft.
Hugo Klein, der Landtagsabgeordnete des Main-Kinzig-Kreises, gratulierte „Melli“ zur über-aus erfolgreichen und beispielgebenden Arbeit mit ihrer Jugendgruppe. Er wisse, wovon er rede, so Klein, sei er selbst doch lange Jahre selbst Feuerwehrmann gewesen.
Gemeindebrandinspektor Thomas Walter räumte anfängliche Skepsis bei der Gründung einer solchen Kindergruppe ein, stehe aber nun voll und ganz hinter den „Minis“ und freute sich auf das zweite Schönecker Team in seinem eigenen Ortsteil Büdesheim.
Gemeindejugendwart Chris Hüttig ergänzte, dass wohl bald Oberdorfelden folgen würde, damit sei das Team komplett.

Den würdigen Anlass nahm Wehrführer Günther Ditzel zum Anlass, die Anwärterinnen Anna Repp selbst Betreuerin der „Minis“- und Saskia Heim in die Einsatzabteilung zu übernehmen. Reinhard Pfeuffer bekam für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung und sein herausragendes Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr das Goldene Brandschutzehrenzeichenverliehen.

Zahlreiche Schönecker Bürger kamen zur Feier, genossen die Spezialitäten aus Küche und Kuchentheke, hatten viel Spaß auf der Freifläche und gingen erst nach Hause, als Petrus der Veranstaltung mit einem Gewitterschauer ein jähes Ende bereitete.



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Technische Hilfeleistung

Feuerwehr – eigentlich ein irreführender Name, denn 80% ihrer Einsätze führen die Brandschützer zu Hilfeleistungseinsätzen bei Unfällen auf der Straße, im Haushalt, der Baustelle oder im Betrieb.
3 Millionen freiwillige Einsatzkräfte folgen bundesweit den Alarmgebern bei Tag und Nacht, bei allen Witterungsbedingungen – und das in ihrer Freizeit unabhängig von Beruf und Bildung. In einer hochtechnisierten, sich ständig verändernden Umwelt ist ein sicherer Umgang mit den Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung bei Unfällen aller Art unabdingbare Voraussetzung für Rettung aus lebensbedrohlichen Situationen. Im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises führte die Feuerwehr Schöneck am Standort Kilianstädten ein Grundlagenseminar „Technische Hilfeleistung“ durch. 25 Brandschützer aus dem gesamten Kreisgebiet scharten sich um das Ausbilderteam um Wolfgang Westphal und Schönecks Stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Gregor Knapp.

An echten – für diesen Anlass präparierten-Fahrzeugen kamen Rettungsscheren, Spreizer und diverse hydraulische Geräte zum Einsatz, um verunfallte Personen aus ihren Fahrzeugen zu retten. Probleme stellen den Einsatzkräften Einrichtungen dar, die sonst dem Schutz der Insassen dienen: Airbags, Aufprallschutz und Karosserieverstärkungen/ und -versteifungen. Die Automobilclubs empfehlen deshalb so genannte Rettungskarten anzubringen. Unfälle auf Baustellen stellen eine besondere Herausforderung an technisches Verständnis und Improvisationstalent bei „Retten und Bergen aus Höhen und Tiefen“ dar. Einsturzgefährdete Gebäudeteile müssen abgestützt, Baugruben gesichert werden. Die notwendigen Vorrichtungen müssen häufig vor Ort aus vorhandenen Materialien selbst hergestellt werden – Baugerüste und Grubenabstützungen gibt es nun mal nicht im Laden …

Da Unfälle nicht nur bei schönem Wetter und in Reichweite von Steckdosen stattfinden, kommen häufig Stromerzeuger, Generatoren und Groß-Leuchtmittel zur Anwendung. Bei solch fordernder Ausbildung darf natürlich das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: der „kampferprobte“ Dieter Repp und sein Küchenteam sorgten für den notwendigen kulinarischen Ausgleich. Als überaus erfolgreich präsentierte sich das Lehrgangsergebnis: alle Teilnehmer erreichten mit bestandener Prüfung das Ziel.
Kreisbrandmeister Andreas Matz überreichte die Urkunden und entließ die Feuerwehrleute in ihre Standorte, mit dem Wunsch, dass sie das Erlernte nie in die Tat umsetzen müssen.



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Schwarze Mamba und Grand Canyon

Eben mal in Berlin ein Eis essen, in Afrika eine Mamba zähmen, nach China zur Wildwasserbahn oder doch zum Grand Canyon und zwischendurch mal in Mexiko zum Goldwaschen. Eine Szene aus Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“ ? Keineswegs. Die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Schöneck erlebten dies alles an einem Tag bei ihrem Ausflug zum Phantasialand bei Brühl.

Eben diesen Vergnügungspark voller spektakulärer Überraschungen hatten sich die jungen Brandschützer als Ziel für ihren zweijährig stattfindenden gemeinsamen Ausflug auserkoren. Bei der großen Hitze kamen die Highlights des Parks gerade recht, die Wildwasserbahnen: zum Eingewöhnen jene im chinesischen Schloss, Volldusche inclusive, bevor es auf die weltweit steilste ihrer Art in der „mexikanischen Goldmine“ ging: Aufzüge brachten die Boote in schwindelerregende Höhen. Eine Frau merkte an, dass sie jetzt doch langsam Angst bekäme. „ Halten sie sich an mir fest, dann gehts“, bot der 11-jährige Dominik an, schon ganz Gentleman und Feuerwehrmann. Im fast freien Fall ging´s dann dem Tal wieder entgegen.
Ein leckeres Eis gab´s vor dem Nachbau von Schloss Sansoucci, die Grand-Canyon-Achterbahn vertrieb mit ihren Hochgeschwindigkeitskurven vorübergehend jegliches Hungergefühl. Zum Abschluss musste es dann doch noch die „Schwarze Mamba“ sein, die anspruchvollste Bahn des Parks.

Fazit: nach so vielen schweren Prüfungen steht der Karriere als Feuerwehrmann /-frau nichts mehr im Wege.


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Spielt die Feuerwehr denn Fußball ?

… wo ist denn die Rutschstange? …wieviel Wasser geht in so ein Löschfahrzeug? …wieviel Frauen hat die Feuerwehr? …

Eine ganze Menge Fragen hatten sie mitgebracht, die Kinder der 2. Klassen der Kilianstädter Friedrich-Ebert-Schule bei ihrem Besuch des Feuerwehr ihrer Gemeinde., den sie sich auf den Stundenplan geschrieben hatten. Bestens gewappnet für dieses verbale Bombardement präsentierte sich Melanie Haas vom Team Brandschutzerziehung der Feuerwehr. Sie zeigte den staunenden Kinder die großen Einsatzfahrzeuge in der Halle, die sie sogar besteigen durften und ließ sie davon träumen, selbst ein großer Feuerwehrmann zu sein, als sie einen Helm aufsetzen und ein echtes Strahlrohr in die Hand nehmen durften. Im Unterrichtsraum konnte sie auch die Frage beantworten, ob die Feuerwehr Fußball spielt: die vielen Pokale auf den Regalen wurden bei Wettkämpfen gewonnen, bei denen die Brandschützer ihr Können zeigten, denn wer dort fit ist, ist es auch im Einsatz.

Nachdem der Wissensdurst der Kinder gestillt war zeigten sie ihrerseits ihr Können: ein selbst gebasteltes Plakat mit Feuerwehrmotiven, angereichert durch eine blumige Aufmerk-samkeit, bekam „Melli“ als Erinnerungsgeschenk an erlebnisreiche Stunden im Feuerwehr-haus


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FEUER AUS !

Eine nicht alltägliche Gelegenheit zur realitätsnahen praktischen Ausbildung bekam die Jugendfeuerwehr Schöneck-Kilianstädten bei der Bundeswehr-Feuerwehr im Materialdepot Pfungstadt bei Darmstadt. Die dortige Dienststelle verfügt über eine Trainingseinrichtung, bei der Löschgeräte wie Pulverlöscher, Kübelspritze und Feuerlöschdecke „live“ eingesetzt werden können. Hauptbrandmeister Franco Pezzela begrüßte im Namen des Depotkommandanten, Oberstleutnant Gabler und des Leiters der Feuerwehr, Herrn Eisenhauer und seinerr Crew die jungen Brandschützer und ihre Betreuer in der Feuerwache der großen militärischen Einrichtung, sogar Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Schulz war mit an die südliche Bergstraße gereist.
In seinem kurzweiligen Briefing erläutert der Beamte seinen Werdegang: die Ausbildung gleicht der eines zivilen Berufsfeuerwehrmannes, hinzu kommen aber noch Spezialgebiete wie Brandbekämpfung auf Schiffen oder Rettungseinsätze an Düsenjägern; er ist universell einsetzbar.
Im Alarmfall rückt er mit seinen Kameraden sogar zur Unterstützung der lokalen zivilen Feuerwehren aus.
Höhepunkt des Besuches bildete die praktische Ausbildung in fünf Stationen auf dem Trainingsgelände. Hierzu war die gesamte Wachabteilung samt Einsatzfahrzeugen erschienen, sie hatte den Bereitschaftsraum für die jungen Besucher kurzerhand verlegt.
In einem Übungshaus mussten sich die Jugendfeuerwehrleute im stockdunklen, unbeleuchteten Keller, der noch dazu mit Disconebel verraucht war, zurechtfinden - selbstverständlich begleitet von Ortskundigen und Betreuern.
Wie man ein großes Holzfeuer mit einer Kübelspritze löscht, hatte man im Winter in der Theorie oft genug gehört – in der Praxis stellte sich dies jedoch als nicht so einfach heraus – allzu schnell war das Wasser alle, und das Feuer loderte wieder auf. Erst der gemeinsame Einsatz mehrerer Löschgeräte brachte den gewünschten Erfolg.
An einer Holzpuppe, deren Kleidung in Brand geraten war, übte man den Einsatz der Feuerlöschdecke.
Sicherlich den Höhepunkt der Ausbildung bildete die Bekämpfung von Flüssigkeitsbränden. Die lodernden Flammen galt es mit verschiedenen Mitteln aus Kleinlöschgeräten heraus zu bekämpfen, um deren unterschiedliche Wirkungsweise zu demonstrieren: Kohlendioxid ist zwar rückstandsfrei, da Kälte und Sauerstoffentzug dem Feuer die Nahrung nehmen, der Einsatz des Löschers bedarf aber einer gewissen Routine, da sonst allzu schnell eine Neuentzündung erfolgt.
Effektiver wirkt da schon der ABC-Pulverlöscher mit seinen 12kg Inhalt: eine riesige Wolke fegt das Feuer geradezu hinweg. Die Pulverwolke verschmutzt aber das Areal drum herum massiv – ist aber ungiftig.
Die gemeinsame Abschlussübung von Jugendlichen und Ausbildern bedurfte jedoch keiner Erklärung: ein Holzkohlefeuer, entfacht unter einem Metallrost brachte leckere Bratwurst zustande …



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Einsturzgefahr durch Wurmbefall

So stark einsturzgefährdet zeigte sich die Nordwand des Kilianstädter Feuerwehrhauses, dass sie nur durch massive Absicherungsmaßnahmen der alarmierten Einsatzkräfte der Schönecker und benachbarten Feuerwehren stabilisiert werden konnte. Analysen ergaben, dass das Mauerwerk von Beginn an durch den Gemeinen Schlauchwurm (Culleus vermiculus*, engl. hoseworm**, holl. brandslang*** ) durchsetzt war. Unter der Leitung von Schönecks Stellvertretendem Gemeindebrandinspektor Gregor Knapp (4. v. rechts) gelang es, die tragende Wand so abzustützen, dass das Gebäude gesichert werden konnte und somit unmittelbare und kollaterale Schäden vermieden wurden. Nach Abschluss der Arbeiten, die ein hohes Kalorienverbrauchspotential bei den eingesetzten Feuerwehrleuten zur Folge hatten, durchliefen diese die vor Ort eigens eingerichtete sog. „BWK-Anlage“ - die international bei ähnlich gelagerten Vorfällen bewährte „Emergency-BSC-Installation (BSC: Bread-Saucage-Cheese). unter der professionellen Leitung von MessHallSpecialist Dieter Repp und seinem Team, so dass Langzeitschäden, hervorgerufen durch akute Mangelerscheinungen, vermieden werden konnten. (Loe)



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Prävention und PECH gehabt

„Bräwenzion – was iss´n des?“, fragen sich die beiden Zehnährigen Till und Philipp, beide Angehörige der Jugendfeuerwehr Schöneck-Kilianstädten als sie den Unterrichtsraum betreten, wo ihnen in großen Lettern die Schlagworte „PRÄVENTION“, „PECH“ und „20-20-REGEL“ von der Tafel entgegen leuchten.

Die Betreuer klären schnell auf, was es mit den seltsamen Begriffen auf sich hat: sie sind Teil des Ausbildungsthemas „Grundlagen der Ersten Hilfe“, das der Dienstplan für die heutige Unterrichts-einheit aufzeigt. Aber anders als sonst, wo Ausbilder als Lehrer fungieren und die Jugendlichen, wie aus dem Schuldasein, gewohnt, Zuhörer sind, sollen sie sich in Gruppenselbstarbeit der Thematik selbst näher bringen, die „Großen“ fungieren mit ihrem Erfahrungsschatz im Team eher als Berater und Darsteller. Sinn der Ausbildung war, es, bei einfachen Verletzungen, wo immer sie auftreten, helfen zu können und einen Notruf korrekt absetzen zu können.

Eine Gruppe unter hatte das Thema „Unfallverhütung und Vorbeugung“ - eben Prävention - zum Inhalt. Anhand von selbstangefertigtem Bildmaterial wurde die korrekte Hinweisbeschilderung erklärt: vom Halteverbotsschild mit den Zusatz „Rettungsweg – für Einsatzfahrzeuge frei halten“, über das Kennzeichen für „Fluchtweg“ bis zum weißen Kreuz auf grünem Grund, welches auf Lagerraum und –ort für 1. Hilfe-Material hinweist.
Franzi H. erläuterte den Inhalt eines haushaltsüblichen Verbandskastens und wie wichtig es ist, einen solchen nicht nur zuhause zu haben – sondern auch griff- und einsatzbereit – passieren doch 80% aller Unfälle mit Verletzungsfolgen im Haushalt – und nicht im Straßenverkehr. Sie erklärte anschaulich, warum ein Verbandpäckchen für Brandwunden mit Silber bedampft ist und die Rettungsdecke wärmt, obwohl sie doch so dünn ist und wie die Alufolie von Mama aussieht …

Die andere Gruppe erarbeitete und präsentierte die Behandlung der am häufigsten vorkommenden Verletzungen in Freizeit, Sport und zu Hause. Betreuer Flo musste als Darsteller herhalten: er hatte sich beim Fußball eine „Bänderverletzung“ zugezogen. „Pech!“ urteilt Ersthelfer Leon fachmännisch. Aber weiß das der Unglückliche nicht selbst? … Falsch gedacht: PECH ist die Erste-Hilfe-Formel für die Primärversorgung bei einer solchen Verletzung: Pause-Eis-Kompresse-Hochlagern. „Verbrennung“ war das andere Schwerpunktthema der Gruppe. Hier kam die 20-20-Regel zur Gel-tung: das verletzte Körperteil wird 20 Minuten lang mit 20 Grad warmem Wasser behandelt. Abschluss bildete eine simulierte Kopfverletzung, bei der Jeder Jedem einen Verband anlegen musste.

Die Jugendlichen zeigten sich hiervon so begeistert, dass sie Hundemaskottchen Jana gleich mit behandelten, sich zum Mannschaftsfoto versammelten und anschließend „verletzt“ nach Hause gingen.


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Referat über Grundlagen des Asylrechts

Der neu gebildete Arbeitskreis "Asyl Schöneck" lädt alle Interessierten zu einem Informationsabend über das Thema „Grundlagen des Asylrechts“ am 09.04.2014, 19:00 Uhr, in den Bürgertreff Kilianstädten ein.

Nähere Informationen erhalten Sie hier. Pressemitteilung.

Januar 2014 - TANKLÖSCHFAHRZEUG IM KLASSENZIMMER

Klasse 3b der Friedrich-Ebert-Schule Schöneck-Kilianstädten: die Schüler zündeln mit Streichhölzern, entfachen mal eben einen Zahnstocher und ein Spielmobilmännchen.

Es brennt? Na und? Eines der Kinder geht zum Telefon und alarmiert per Notruf „112“ die Feuerwehr … Lachend betreten zwei Brandschützer den Raum und zollen den kleinen „Brandstiftern“ auch noch Beifall …
Dieses „Schreckensszenario“ ereignete sich so ähnlich in den Räumen des Feuerwehrhauses Kilianstädten, wohin die Lehrerin der Klasse, Frau Weckmann und ihre Kollegin, Frau Schramek die Schülerinnen und Schüler geführt hatten.
„Brandschutz und Feuerwehr“ war auf dem Stundenplan zu lesen, und ausnahmsweise standen die Beauftragte für Brandschutzerziehung, Melanie Haas und ihr Helfer Hans-Peter Loeb, beide Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr hinter dem Lehrerpult.
Die Schüler lernten, wie ein Feuer entsteht, wie es überhaupt „funktioniert“ und wie es gelöscht werden kann. Sie lernten die Gefahrenherde im Kinderzimmer kennen – hierzu gehörten auch, wie schon erwähnt, das Spielmobilmännchen und andere Spielsachen.
Anhand einer Simulationsanlage mit echten Telefonen lernten die Kinder, wie man korrekt einen Notruf absetzt und dass man keine Angst vor der strengen Stimme in der Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises haben muss. In den selbst erdachten Notfallsituationen mussten Kätzchen von Bäumen gerettet oder aber auch umgestürzte Bäume aus dem eigenen Garten entfernt werden.

Beim obligatorischen Rundgang durch das Feuerwehrhaus durften die Kinder einmal selbst die schwere Schutzkleidung anlegen – nur schwer vorstellbar, dass man das auch im Sommer bei Schwimmbadwetter anziehen muss …
Als man auch mal im großen Tanklöschfahrzeug Platz nehmen durfte und – wie aus Versehen das Blaulicht anging, fühlten sich die jungen Herrschaften wie echte Feuerwehrleute.

Obwohl Kinder, Lehrer und auch Feuerwehrleute durchweg bei der Schulstunde im Gerätehaus Spaß hatten und dabei noch eine Menge lernten, hatte ein Schüler, einer der Besten im Fach „Deutsch“ doch etwas zu beanstanden:
„Da vorne auf den Autos hat einer falsch rum „Feuerwehr“ drauf geschrieben“ …


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Anmerkung: die Veröffentlichung der Bilddarstellung erfolgt mit Genehmigung der Schulleitung der Friedrich-Ebert-Schule (FES), Bleichstr. 61137 Schöneck.
Sie zeigt auf beiden Fotos die Klasse 3b der FES vor dem Einsatzfahrzeug HLF 20/16 links: Lehrerin Frau Weckmann, 2.v.r. Frau Schramek rechts: a) Brandschutzerzieherin Melanie Haas, b) Feuerwehrmann Hans-Peter Loeb


50 Jahre Feuerwehr – ein halbes Jahrhundert Ehrenamt

(Ein Artikel der Feuerwehr Kilianstädten)

Gerufen hatte er – und viele kamen: der Vorstand des Feuerwehrvereins Kilianstädten hatte seine Mitglieder zur traditionellen Weihnachtsfeier in den festlich geschmückten großen Saal des Bürgertreffs eingeladen.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier.


04.12.2013 - Brennt es hier den wirklich?

Am vergangenen Wochenende endete die Übungssaison der Freiwilligen Feuerwehr Büdesheim mit der jährlichen Abschlussübung. Die freiwilligen Retter mussten sich bei zwei anspruchsvollen Szenarien bewähren.

Traditionell beendet jede Schönecker Einsatzabteilung ihre Übungssaison mit einer Großübung, so auch die Mitglieder der Büdesheimer Wehr. Altkommandant Kurt Eckoldt, Albrecht Otto und Gregor Knapp hatten sich dafür zwei anspruchsvolle Übungen vorbereitet. Als erste Übung dieses Tages stand ein Brandeinsatz auf dem Programm.

Die Einsatzkräfte fanden folgende Situation vor:
Im Keller des Jugendclubs im Alten Schloss Büdesheim ist ein Brand ausgebrochen. Mehrere Jugendliche sind durch den Rauch eingeschlossen oder werden vermisst. Dementsprechend quoll also dichter Rauch einer Nebelmaschiene aus dem Eingang des Jugendclubs und an den Fenstern riefen Statisten um Hilfe. Ab und an waren kleinere Explosionen und Verpuffungen zu hören während die Büdesheimer Wehrleute im völlig verrauchten Keller auf die Suche nach mehrere Personen gingen und ein Gasfeuer löschten. Außerdem retteten sie einige Personen aus den oberen Stockwerken. Die ganze Übung wirkte offenbar sehr echt, so dass einige Anwohner besorgt fragten: „Brennt es hier den wirklich?“ Sie konnten aber schnell beruhigt werden und verfolgten dann interessiert den Rest der Übung.

Als zweite Übung des Tages stand eine sogenannte technische Hilfeleistung auf dem Programm. Auch hier hatte sich das Vorbereitungsteam viel Arbeit gemacht und eine sehr komplexe und spektakuläre Übung erschaffen. So fanden die Wehrleute ein auf dem Dach liegenden PKW vor in dem eine Person eingeklemmt war. Zudem war das Auto unter einem großen Bauschuttcontainer begraben. Als wäre dies nicht genug, fing das Fahrzeug beim Eintreffen der ersten Kräfte Feuer. Dementsprechend musste sehr schnell aber mit viel Umsicht gehandelt werden. Zuerst löschten die Büdesheimer das Feuer und sicherten den Container. Während die eingeklemmte Person versorgt wurde, begann man den Container vorsichtig mit Hilfe einer Seilwinde aufzurichten. Nachdem das Auto so von der Last des Containers befreit wurde, konnte nun die Person mittels hydraulischen Rettungsgeräts befreit werden.

Wehrführer Thomas Walter zeigte sich in der abschließenden Übungsbesprechung insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft bei dieser Großübung. Nachdem alle Geräte gereinigt und die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht waren wurden die Büdesheimer Helfer dann schließlich mit einem großen Schlachtessen belohnt.
Trotz Abschlussübung geht die Aus- und Weiterbildung der Wehr allerdings trotzdem weiter. Im Winterhalbjahr warten theoretische Unterrichte und praktische Übungen im Gerätehaus auf dem Programm der Wehr.
Weitere Informationen zur Büdesheimer Feuerwehr gibt es unteranderem am ersten Advent beim traditionellen Adventskaffee für die passiven Mitglieder der Wehr, wozu der Förderverein herzlich einlädt.

Die Feuerwehr Büdesheim sucht ständig neue aktive und passive Mitglieder. Die Jugendfeuerwehr trifft sich montags um 19 Uhr, die Einsatzabteilung donnerstags um 19:30 Uhr.

Alle Büdesheimer sind herzlich dazu eingeladen, zum Gerätehaus zu kommen und sich über die Arbeit der Wehr und des Fördervereins zu informieren. Weitere Informationen zu den Feierlichkeiten der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung allgemein sind im Internet unter www.feuerwehr-schoeneck.de/buedesheim zu finden.

Schöneck, den 21.11.2013



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27.11.2013 - Tami allein zu Haus …

Die sechsjährige Tami spielt in ihrem Kinderzimmer, als sie aus dem geöffneten Fenster ein lautes, klägliches Miauen hört: Nachbars Kätzchen traut sich nicht mehr vom hohen Kirschbaum herunter. Geistesgegenwärtig greift das Mädchen zum Telefonhörer, wählt den Notruf 112 und schildert dem Sachbearbeiter in der Leistelle ihre Beobachtung…

… so geschehen im Unterrichtsraum der Feuerwehr Schöneck-Kilianstädten. Tami ist eines der Vorschulkinder aus der Gruppe  „Waldriesen“ der Kita „Waldwiese“ die mit ihren Erzieherinnen zur „Brandschutzerziehung“ in das  hiesige Feuerwehrhaus gekommen waren. Ein Schwerpunkt der Ausbildung stellte eben das korrekte Absetzen eines Notrufes dar.

Die Verantwortliche der Feuerwehr Kilianstädten für diese Fachsparte, Melanie Haas, hatte eine kleine Telefonanlage aufgebaut, an der die Kinder „live“ lernten, die nötigen Angaben zu machen und die Scheu vor der doch eher sachlich-nüchternen Stimme des Bearbeiters in der Leitstelle zu verlieren, damit eben dieser die gemeldeten Fakten beurteilen, analysieren und schließlich in die Alarmierung der erforderlichen Hilfskräfte umsetzen kann. Der zum Model umfunktionierte Angehörige der Einsatzabteilung, Christian, demonstrierte eindrucksvoll, welche Kleidungs- und Ausrüstungsgegenstände ein Feuerwehrmann so tragen muss. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie hörten, dass man auch bei 30˚C mit dickem, schwarzen Mantel und Handschuhen ein Feuer bekämpft, Melli muss dann sogar ihre schicken, schwarzen Schuhe gegen derbe Stiefel eintauschen. Einen kleinen Eindruck davon, wie warm es unter Schutzkleidung sein kann bekamen die Kinder vermittelt: sie durften eine Fluchthaube aufsetzen: eine Atemschutzmaske mit einem Kopfteil, die Leute überstreifen wenn sie aus Rauch und Feuer gerettet werden.
Melanie erklärte den Kindern, wie gefährlich das Spielen mit Feuerzeug und Streichholz gerade im häuslichen Bereich ist. Unter ihrer fachkundigen Anleitung und tatkräftiger Mithilfe der Erzieherinnen durfte jedes Kind ein Zündhölzchen anreiben.
Der einsatzerfahrene Feuerwehrmann, Matthias Steul, demonstrierte eindrucksvoll, wie schnell doch alltägliche Materialien, zu der auch Spielmobil-Männchen und Plastik-Modellbausteine gehören, in Brand geraten können.
Krönender Abschluss des kurzweiligen Vormittags stellte die Führung durch das Feuerwehrhaus dar, wo die großen Einsatzfahrzeuge geparkt sind. Die Kinder durften sich als Feuerwehrmann /-frau fühlen, als sie das Tanklöschfahrzeug besteigen und einen richtigen Helm aufziehen durften. Dass das Blaulicht mal kurz anging war wohl nur Zufall…
Dieser Zufall wollte es, dass sich die Brandschutzerziehung zu einem Familientreffen mauserte: Unsere „Tami“ besucht die Kita „Waldwiese, Ausbilderin Melanie ist ihre Mama, das „Model“ Christian ihr Papa …



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20.11.2013 - Bauarbeiter aus Notlage gerettet

Zu einem internistischen Notfall auf einer Baustelle in Schönecks Ortsteil Kilianstädten wurden die medizinischen Hilfskräfte alarmiert.

Da ein Aufstieg auf das Obergeschoss über konventionelle Zugänge nicht vorhanden und somit eine Rettung unmöglich war, wurden die örtliche Feuerwehr mit ihrem Hilfeleistungsfahrzeug und die Drehleiter aus Hanau zur Unterstützung hinzugezogen.

Via Drehleiter erreichten die Helfer problemlos den Hilfsbedürftigen und konnten ihn mit einer Trage, welche an dem Rettungskorb befestigt war, sicher zu Boden bringen, wo ihn Notarzt und Sanitätspersonal im bereitstehenden Rettungsfahrzeug versorgten und anschließend in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportierten.

Einsatzleiter Günther Ditzel lobte ausdrücklich das professionelle und beispielhafte Zusammenwirken der Rettungskräfte.



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21.11.2013 - Jahresabschlussübung Kilianstädter Feuerwehr

Krönung und Finale zugleich: die Kilianstädter Feuerwehr beendet die „Freiluftsaison“ traditionsgemäß mit ihrer Jahresabschlussübung.

Ein besonders forderndes Szenario hatte sich Wehrführer Günther Ditzel für seine Einsatzabteilung erdacht: Starke Rauchentwicklung aus der Lagerhalle eines Bauernhofes! Eine zerlumpte, unter Schock stehende und der deutschen Sprache kaum mächtige Person, die sich später als Feuerwehrmann Peter Stein entpuppte, wies die eingetroffenen Kräfte notdürftig ein: in der Halle befanden sich noch mehrere eingeschlossene Arbeiter, daneben Großgerät und auch Treibstoff.

Unter Atemschutz drangen die Trupps in das vollkommen dunkle, noch dazu verrauchte Gebäude ein. Da halfen nur Tastsinn und Wärmebildkameras! Eine schweißtreibende Arbeit, zudem ja auch noch Ausrüstung und Schlauchmaterial mitgeführt werden mussten. Während die Feuerwehrleute sich in der Halle vorarbeiteten, liefen draußen die Pumpen der Löschfahrzeuge auf Hochtouren, Erste-Hilfe-Material wurde bereitgestellt, Funkstrecken aktiviert. Die Mühe hatte sich gelohnt: drei Verletzte, dargestellt durch lebensechte Puppen, konnten gerettet, das Gebäude und die hochwertigen Gerätschaften vor Zerstörung bewahrt werden.

Unter den Augen des Gemeindebrandinspektors, Thomas Walter und seines Stellvertreters, Gregor Knapp, bewiesen die Feuerwehrleute ein hohes Maß an Professionalität. Wehrführer Ditzel zog selbst ein überaus positives Fazit: durchweg wurde ein guter Trainingsstan-dard und hoher Motivationsgrad präsentiert. Besonders positiv bewertete er die Tatsache, dass ein großer Anteil junger Leute den Weg zu den Einsatzfahrzeugen fand. Für Jannik Ditzel und Anna Repp war dies die erste Übung unter Real-Bedingungen – die beiden wurden soeben aus der Jugendfeuerwehr übernommen.

Für den „alten Brandschutz-Hasen“ Karl-Heinz Mühlebach stand jedoch ein fordernder Echt-Einsatz noch bevor: 20 hungrige Feuerwehrmäuler wollten satt werden: die Küche glühte regelrecht, aber Karl-Heinz meisterte auch diese Herausforderung mit Bravour…eee


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06.10.2013 - Grusel-Notruf 112

Feuerwehr-Gerätehaus Schöneck-Kilianstädten

an einem trüben Novemberabend: ein schwarzer Hund öffnet weit sein Maul, weiß drohend blinkende weiße Zahnreihen konkurrieren mit den leuchtenden Augen – nur übertroffen durch eine schreckliche Dämonenfratze, deren Leuchten den Raum schummrig erhellt. Zum Glück stellte sich diese Horrorszene als Ausbildungsstunde der Jugendfeuerwehr dar, die sich am Vorabend von Halloween eben dieses traditionelle irische Brauchtumsfest zum Thema der Reihe „Allgemeine Jugendarbeit“ gewählt hatte.

Das vierbeinige Monstrum entpuppte sich als Chihuahua-Hundemädchen Jana, das die Veranstaltung nicht soo spannend fand und ausgiebig gähnte. So werkelten und schnitzten die Kinder und Jugendlichen an Kürbissen, um sich gegenseitig in Schaurigkeit zu übertreffen. Erstaunliche Phantasiegebilde entstanden, die sich zum krönenden Abschluss in Paradeformation mit ihren Schöpfern hinter dem Gebäude versammelten. Betreuerin Monika trug das Ihre zum Gruseln bei: die fürchterlich aussehenden Kleinkuchen passten äußerlich zu den Kürbis-Gesichtern schmeckten aber weltlich köstlich.

 


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